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OnLive hatte 40 Millionen US-Dollar Schulden

24.08.2012 | 05:02 Uhr |

Millionen US-Dollar Schulden und war nur wenige Tage von der endgültigen Schließung entfernt.

Am vergangenen Wochenende sorgte die Übernahme des Spiele-Streaming-Dienstes OnLive durch den Investor Lauder Partners für Aufsehen. Heute wurden neue Details zur wirtschaftlichen Situation des Unternehmens bekannt. So will Mercurynews aus brancheninternen Quellen erfahren haben, dass OnLive nach massiven Stellenstreichungen zwischen 30 und 40 Millionen US-Dollar Schulden hatte. Die Firma sei nur wenige Tage von der kompletten Zahlungsunfähigkeit und der damit drohenden Schließung entfernt gewesen.

Um sich von den erdrückenden Verbindlichkeiten zu lösen, transferierte CEO Steve Perlman das Unternehmen mit allen Technologien und dem geistigen Eigentum an den Investor Lauder Partners. Hinter Lauder Partners steht der Risiko-Geldgeber Gary Lauder, der in den vergangenen Jahren 75 Unternehmen eine Finanzspritze verpasste. Mit der Übernahme kann OnLive seine Schulden zwar nicht ganz tilgen, aber drastisch verringern. Den Angaben zufolge werden die OnLive-Gläubiger wohl nur fünf bis zehn Cents für jeden Dollar erhalten, den OnLive ihnen schuldet.

Streaming-Dienst OnLive ist bankrott

Laut Joel Weinberg, CEO der Insolvency Services Group, sei OnLive in ernsten Schwierigkeiten gewesen. Nur noch einige Tage mehr, und das Unternehmen hätte schließen müssen. Lauder Partners übernimmt als neuer Besitzer die Hälfte der OnLive-Mitarbeiter. Die übrigen 50 Prozent sollen im Laufe der nächsten Monate eventuell ebenfalls wieder eingestellt werden.

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