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Ubuntu, Dell und Intel wollen Linux voran bringen

10.11.2008 | 11:15 Uhr |

Mark Shuttleworth, Gründer des Unternehmens Canonical, das hinter Ubuntu steht, hat sich zur Weiterentwicklung von Ubuntu geäußert. Dabei sieht der südafrikanische Unternehmer vor allem mobile Endgeräte als wichtige Einsatz-Plattform für Ubuntu.

Für Shuttleworth hat die enge Zusammenarbeit mit Dell große Bedeutung. Dell verkauft bekanntlich Notebooks und Rechner mit vorinstalliertem Ubuntu-Linux . Der aktuelle Verkauf dieser Geräte soll Shuttleworth zufolge "gut laufen". Er bescheinigte Dell, dass sich der PC-Hersteller sehr für diese Zusammenarbeit engagiere und Dell die Kompatibilität von Ubuntu in Zusammenhang mit seinen Notebooks fortlaufend verbessere.

Besonders wichtig erscheint Shuttleworth der Netbook-Sektor, bei dem Canonical auch mit Intel eng zusammenarbeite. Linux sei insbesondere für Consumer-Electronics die perfekte Plattform und Linux würde hier bei der Herstellern auf große Akzeptanz stoßen. Doch leider gäbe es viele verschiedene Projekte und Frameworks für den Bereich Linux auf Smartphones - das würde zu einer unerwünschten "Fragmentierung" führen. Abhilfe könnte laut Shuttleworth das Moblin-Projekt schaffen. Moblin ist ein von Intel gefördertes Open Source-Projekt für die Entwicklung von Entwicklersoftware für Mobile Internet Devices (MIDs) und für andere mobile Geräte. Shuttleworth freut sich besonders auf die nächste größere Version von Moblin, das eine breite Basis für den Linux-Einsatz auf mobilen Endgeräten schaffen soll.

Test: Screenshot-Galerie zu Ubuntu 8.10

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