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Sony zieht Kopfgeld für PSN-Hacker in Betracht

09.05.2011 | 17:06 Uhr |

Um bei der Strafverfolgung der PlayStation-Network-Hacker schnellere Erfolge zu erzielen, zieht Sony Compunter Entertainment derzeit die Ausschreibung eines Kopfgeldes in Betracht.

Sonys Online-Dienst PlayStation Network ist bereits seit 20. April 2011 nicht mehr erreichbar. Auch die Sony-Online-Entertainment-Server wurden inzwischen abgeschaltet. Grund dafür ist eine Hacker-Attacke in deren Zuge vor Ostern die persönlichen Daten von über 100 Millionen Sony-Kunden gestohlen wurden.

Der japanische Konzern sorgte damit für einen der größten Datendiebstahl-Skandale in der Geschichte. Um die Ermittlungen voranzutreiben und die Schuldigen so schnell wie möglich zu finden, hat Sony mehrere Cyber-Security-Firmen mit Ermittlungen betraut. Das FBI und Homeland Security sind ebenfalls involviert. Nun zieht das Unternehmen auch die Ausschreibung eines Kopfgeldes in Betracht. Wie das Technik-Magazin CNET aus internen Quellen erfahren haben will, könnte allen, die sachdienliche Hinweise zur Ergreifung der Hacker liefern können, eine „hohe Geldsumme“ als Belohnung winken.

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Die Option auf ein Kopfgeld müsse den Angaben zufolge noch von den Sony-Führungskräften in Tokio abgenickt werden. Entscheidet sich das Unternehmen dafür, kann Sony noch mehr Unterstützung vom FBI erwarten. In der vergangenen Woche machte der Konzern die Hacker-Gruppe Anonymous für den Datendiebstahl verantwortlich. Die Organisation distanzierte sich jedoch öffentlich von dem Angriff.

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