Story verbreitete sich rasant im Netz

Montag den 25.06.2007 um 17:11 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

Im Falle der Harry-Potter-Story war, wenn es denn nun wirklich ein Hoax war, der Erfolg beachtlich. Laut „Blisset“ wurden im Netz über 100 News zu diesem Thema verfasst und über 9.700 Blog-Einträge. Sogar in einigen TV-Nachrichten wurde darüber berichtet. Mit dem angeblichen Ende des Harry-Potter-Buches sei absichtlich ein Thema gewählt worden, das eine große Masse anspricht. Nachfragen beim Verlag wurden nicht kommentiert, schließlich hätte eine Stellungnahme, so „Blisset“, egal wie sie ausgefallen wäre, dafür sorgen können, dass die Menschen trotzdem glauben, dass die veröffentlichten Informationen stimmen, weil der Verlag reagiert. Zu dem seien die Informationen an einem Ort veröffentlicht worden, den Sicherheitsexperten besuchen und dort auch in der Regel verlässliche Informationen finden.

Für den angeblichen Hoax waren, so „Blisset“ lediglich ein kostenloses Web-Mail-Konto, das Anonymisierungstool TOR und ein im schlechten Englisch formulierter Beitrag mit möglichst wenigen technischen Details zu der angewandten Methode, um an die Daten zu gelangen, nötig. Den Rest erledigten schließlich die Medien.

Der Vorschlag von „Blisset“: „Glaubt nicht alles, was ihr in den Nachrichten lest.“

Montag den 25.06.2007 um 17:11 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

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