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Externe Datenverwaltung entlastet die IT

Unter dem Kostendruck der Wirtschaftskrise lagern immer mehr Unternehmen ihre Daten zu einem Storage-Dienstleister aus.

IDC prognostiziert, dass die Menge der erzeugten, erfassten und replizierten Daten bis zum Jahr 2010 um den Faktor 6 auf weltweit insgesamt 988 Exabyte (988 Millionen Terabyte) ansteigt. Die IT-Budgets schrumpfen aber aktuell in gleichem Maße, wie die Datenmenge im Unternehmen kontinuierlich zulegt. Dieses Missverhältnis müssen IT-Abteilungen kompensieren, ohne dabei Abstriche bei Datensicherheit, Compliance und Komfort beim Datenzugriff zu machen. Auf Storage-Services spezialisierte Anbieter haben die passenden Dienstleistungen parat. Iron Mountain Digital gibt einige Tipps, wie Unternehmen den richtigen Partner finden, ohne dabei Kompromisse eingehen zu müssen.

Unternehmen sollten zunächst die Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit eines Dienstleisters anhand dessen Referenzen abschätzen. Referenzkunden, deren Speicherumgebungen der eigenen Infrastruktur und deren Anforderungen ähnlich sind, sind hierbei besonders interessant. Auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Anbieters sollte Berücksichtigung finden, schließlich soll er noch im Geschäft sein, wenn die Daten auch nach Jahren noch abgerufen werden müssen. Ebenso wichtig ist eine genaue Definition der Sicherheitsmaßnahmen. Bereits bei der Datenerfassung, Datenübertragung und Datenspeicherung sowie beim Datenzugriff muss ein ausreichendes Maß an Sicherheit garantiert sein: Wie und wo werden die Daten verschlüsselt? Wie sehen die Disaster-Recovery-Pläne des Anbieters aus?

Jedes Unternehmen produziert unterschiedliche Daten und legt den Fokus auf andere Geschäftsbereiche. Im Vorfeld müssen Firmen genau überlegen, welche Dateitypen, zum Beispiel Datenbanken oder Multimedia-Formate, sie speichern müssen und wie die speziellen rechtlichen Archivierungsanforderungen dafür aussehen. Der Zugriff auf archivierte Daten muss effizient und einfach gelingen. Es ist deshalb wichtig zu vereinbaren, wie schnell, von wo aus und wie häufig auf die gespeicherten Daten zugegriffen werden kann: Wer hat Zugriff auf die Daten? Welche Service-Level-Agreements bietet der Anbieter? Wie werden die Daten im Falle einer Wiederherstellung bereitgestellt? Bei Storage-as-a-Service geht es nicht nur um die Sicherung und Wiederherstellung von Daten, sondern auch um das Daten-Management: Welche Verfahren verwendet der Anbieter für die Verwaltung mehrere Jahre alter Daten? Und wie verwaltet er aktuelle Daten?

Storage-as-a-Service kann deutlich mehr leisten, als lediglich Data Warehousing oder Cloud Storage. Es verringert die Risiken, die Kosten und die gesamte Komplexität der Datenverwaltung. Storage-Services stellen sichere und effiziente Datenerfassungs-, Datenschutz- und Datenspeicherdienste bereit und ermöglichen eine effiziente Nutzung der gespeicherten Informationen. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf sollten Unternehmen in die Verhandlungen mit ihrem Storage-Dienstleister gehen und ein umfassendes Leistungspaket für sich einfordern. (jp)

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