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FSC schießt sich auf unstrukturierte Daten ein

17.06.2008 | 13:30 Uhr |

Mit Speicherkapazitäten von 7,2 bis 384 TByte spezilaisiert sich die neue Serie CentricStor FS von Fujitsu Siemens Computers auf die Speicherung unstrukturierter Daten.

Um der Aufgabe gerecht zu werden hat FSC für die CentricStor-FS-Serie eine neuartige Architektur entwickelt. Das kleinste System Serie ist aus vier Knoten aufgebaut, von denen jeder aus einem Primergy-Server, einem FibreCat SX80-Speichersystem und einer unterbrechungsfreien Stromversorgung besteht. Diese vier Knoten sind intern über einen Switch zusammengeschalten. „Damit wird eine Verfügbarkeit und eine Skalierbarkeit erreicht, die es so bislang noch nicht gab“, meint Marcus Schneider, Director Storage Product Marketing EMEA, gegenüber speicherguide.de. Mehrere Systeme lassen sich logischerweise vernetzen, sodass die Speicherkapazität nahezu unbegrenzt skalierbar ist.

Um die hohen Speichermengen einfach verwalten zu können, verwendet FSC ein neuartiges virtualisiertes File-Serving. „Hier findet endlich das einheitliche Storage-Management statt“, betont Schneider. Das neue System sei letztendlich eine „disruptive Technologie für File-System-Konsolidierung“.

Von Centricstor-FS gibt es im ersten Anlauf fünf Modelle mit Speicherkapazitäten von 7,2 bis 384 TByte. Der Preis eines Systems mit beispielsweise 24 TByte (CentricStor FS2000) liegt bei 60.000 Euro.

Aufgrund der Zusammenschaltung über Knoten erinnert die Architektur an die Clustered-Storage-Systeme der US-Startups Onstor und Isilon. Auch hier werden Storage-Knoten zu einem Storage-Cluster verbunden, das über ein einheitliches File-System verwaltet wird. Dr. Helmut Beck, Vice President Storage Business bei FSC, ist gar nicht so unglücklich drüber, dass andere Firmen mit diesem Konzept schon auf dem Markt sind: „Dann müssen wir nicht mehr so viel evangelisieren, denn die Architektur ist wirklich vollkommen neu“, so Dr. Beck.

Da mit dem System vor allem Rechenzentren angegangen werden, gehört auch ein integriertes Service-Konzept dazu. Dieser neuartige Service-Ansatz scheint jedenfalls beim Kunden anzukommen.

Das Besondere an dem geclusterten Ansatz ist, dass sich bei neuen Speicher- oder Performance-Bedürfnissen neue Knoten einfach hinzufügen lassen. Neue Hardware wird durch einen entsprechenden Assistenten erkannt. Anschließend konfiguriert sich das System dann automatisch für eine optimale Ausnutzung von Bandbreite und Kapazität. Load-Balancing ist eingebaut, ebenso wie das systemimmanente Failover. „Bei dieser Architektur ist gewährleistet, dass bei Ausfällen zumindest der Service immer erhalten bleibt“, erläutert Schneider. ( speicherguide.de /cvi)

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