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Kaspersky-Update macht Probleme

17.12.2007 | 17:12 Uhr |

Ein fehlerhaftes Signatur-Update für Kasperskys Antivirus-Programme hat zum Absturz von Computern von Privatanwendern und Unternehmen geführt.

Ende letzter Woche haben sich Anwender der Antivirus-Software des russischen Herstellers Kaspersky Lab in den Support-Foren des Unternehmens über nur noch sehr langsam reagierende Computer beklagt. Teilweise sind diese sogar ganz zum Stillstand gekommen und mussten mit einem Neustart reanimiert werden. Ursache war ein fehlerhaftes Signatur-Update für den Virenscanner. Betroffen waren Anwender von Kaspersky Anti-Virus 7.0 und Kaspersky Internet Security 7.0 sowie Unternehmen, die Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Workstations einsetzen.

Das am letzten Donnerstag ausgelieferte Update funktionierte zunächst problemlos - bis zur Installation des folgenden, an sich fehlerfreien Updates. Daher wurde der Fehler nicht vorab bei internen Qualitätskontrollen des Herstellers entdeckt und das defekte Update ausgeliefert. Einer Fehlermeldung wie "vorhergehender Programmstart fehlgeschlagen" folgte eine Endlosschleife, die nur durch einen Neustart des Rechners zu beheben war.

In den meisten Fällen soll der Neustart laut Kaspersky Lab das Problem bereits beseitigt haben. In einigen Fällen jedoch musste der Kundendienst des Herstellers beim der Fehlerbeseitigung unterstützend eingreifen. Am späten Donnerstagabend hatten die Kaspersky-Techniker eine Lösung gefunden.

Derartige Probleme durch fehlerhafte Antivirus-Updates sind zwar recht selten, haben jedoch bereits auch etliche andere Hersteller und ihre Kunden getroffen. So traf es im April 2005 die Kunden von Trend Micro.

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