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Stiftung Warentest bestätigt Preisvorteil von VoIP

05.08.2006 | 14:43 Uhr |

In der aktuellen Ausgabe des Magazins „Stiftung Warentest“ wird der Internettelefonie ein Kostenvorsprung im Vergleich zu Tarifen von T-Com oder Arcor bescheinigt. Doch vor dem Umstieg gilt es einige Punkte zu beachten.

Das Verbrauchermagazin Stiftung Warentest hat in der aktuellen Ausgabe (08/2006) die Vorteile von Voice-over-IP unter die Lupe genommen. Dabei wurde der Internettelefonie ein deutlicher Preisvorteil im Vergleich zu herkömmlichen Tarifmodellen bescheinigt. Der Wegfall der lästigen Suche nach Billig-Vorwahlen der Call-by-Call-Anbieter wurde ebenfalls positiv angeführt.

Laut Bundesregierung gingen im Juli 2006 bereits 18,1 der bundesweit 37,8 Millionen Internetnutzer mit einem Breitbandanschluss ins Netz. Damit wäre die einzige Grundvoraussetzung für Voice-over-IP bei knapp der Hälfte der deutschen Internetanschlüsse gegeben. Sipgate , ein Anbieter der Technologie, weist in einer Checkliste auf die Vorbereitungen eines Wechsels zu VoIP hin.

Zu Beginn sollte man die Ausstattung des Internet-Zugangs auf VoIP-Fähigkeit prüfen. Nur Breitbandanschlüsse liefern den notwendigen Datendurchsatz von 80 Kbit/s, der für eine der Festnetztelefonie ebenbürtige Sprachqualität unentbehrlich ist. Eine Flatrate sorgt weiterhin für volle Kostenkontrolle. Die Eröffnung eines Internettelefon-Anschlusses kann mittlerweile bei fast jedem DSL- oder Kabel-Internet-Anbieter vollzogen werden. Hier sind Sie dann jedoch an den jeweiligen Provider gebunden. Netzunabhängige Dienste sind hingegen mit jedem Internetanschluss möglich. Dies zahlt sich beispielsweise bei einem Wechsel des Providers durch einen Umzug aus.

Auch die Auswahl des passenden VoIP-Tarifs ist entscheidend. Je nach Telefoniergewohnheit bieten sich verschiedene Tarifmodelle an. Sipgate stellt seinen Basis-Anschluss inklusive Ortsrufnummer grundgebührfrei und ohne Vertragsbindung bereit. Festnetzgespräche schlagen hierbei mit 1,79 Cent/min zu Buche. Auch Flatrateangebote sind möglich. Bei der VoIP-Hardware kann man entweder direkt auf den PC mit Headset zurückgreifen oder vorhandene Festnetztelefone mit entsprechenden Zusatzkarten wie der FRITZ!Box Fon 7170 oder dem TA612V von Netgear VoIP-tauglich machen. In puncto Sicherheit gilt es vor allem auf sichere WLAN-Netzwerke zu achten. Hierbei empfiehlt es sich, die Übertragung der Daten zu verschlüsseln und durch persönliche Passwörter zu schützen.

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