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Stiftung Warentest: Billig-Tinte den teuren Pendants ebenbürtig

23.10.2003 | 12:20 Uhr |

Drucker sind oft günstig beim Neukauf, sobald jedoch erste Tintenpatronen nachgekauft werden müssen, entpuppt sich das vermeintliche Schnäppchen als teure Angelegenheit. So kosten zwei bis drei Original-Nachfüllpatronen zuweilen mehr als das eigentliche Gerät. Günstigere Tinte gibt es von Drittherstellern. Drucker-Produzenten weisen allerdings darauf hin, dass nur mit Originaltinte ein optimales Ergebnis erzielt werden kann. Die Stiftung Warentest hat jetzt die preiswerten Alternativen mit teurer Originaltinte verglichen.

Drucker sind oft günstig beim Neukauf, sobald jedoch erste Tintenpatronen nachgekauft werden müssen, entpuppt sich das vermeintliche Schnäppchen als teure Angelegenheit. So kosten zwei bis drei Original-Nachfüllpatronen zuweilen mehr als das eigentliche Gerät. Günstigere Tinte gibt es von Drittherstellern. Drucker-Produzenten weisen allerdings darauf hin, dass nur mit Originaltinte ein optimales Ergebnis erzielt werden kann. Die Stiftung Warentest hat jetzt die preiswerten Alternativen mit teurer Originaltinte verglichen.

Das Ergebnis, das in der Novemberausgabe der Zeitschrift "test" veröffentlicht wird, ist ernüchternd - zumindest für Epson und Co. Laut "test" können Anwender, die zu den günstigen Alternativen greifen, bis zu 80 Prozent der Kosten sparen und in den meisten Fällen ein gleich gutes Ergebnis wie mit Originaltinte erreichen. Die Qualität der Ausdrucke hänge allerdings zu einem wesentlichen Teil von den Druckern ab.

Im Test seien bei mehr als der Hälfte der Billig-Sets mindestens 40 Prozent Ersparnis bei den Druckkosten erreichbar gewesen - im besten Fall sogar 80 Prozent. So kostete ein Ausdruck eines DIN-A-4-Fotos mit einer Epson-Patrone 1,30 Euro, mit der Patrone "iColor" von Pearl lag der Preis bei 45 Cent. Die Qualität beider Ausdrucke sei dabei vergleichbar gut gewesen.

Insgesamt haben die Tester 23 Sets in Tintenstrahl-Druckern von Epson , Canon und HP mit Schwarzweiß- und Farbausdrucken getestet. Bei Epson lieferten sechs der sieben getesteten Patronen vergleichbare Qualität wie die des Herstellers, bei HP war jede zweite gleich gut oder etwas schlechter, nur bei Canon sprach das Ergebnis zugunsten der Originaltinte. Nur zwei der sieben Billigheimer waren eine echte Konkurrenz, so "test".

Premium-Ratgeber: Der Tinten-Nepp (PC-WELT Online, 30.09.2003)

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