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Ballmer: Niemand arbeitet gerne für Amazon

26.10.2015 | 13:40 Uhr |

Laut Steve Ballmer arbeitet niemand gerne für Amazon. Und wer von Microsoft zu Amazon wechsle, käme bald wieder zurück.

Bulldozer Steve Ballmer, Ex-CEO von Microsoft und von 2000 bis 2014 Vorgänger des jetzigen Microsoft-Chefs Satya Nadella, hat mal wieder mit einer Verbal-Attacke zugeschlagen. In einem Interview mit dem Wirtschafts-Fernsehkanal Bloomberg TV sagte er nicht nur, dass Microsoft beim Wettbewerb um die besten Talente die Oberhand gegenüber dem Rivalen Amazon behalten würde. Und dass Microsoft das einzige Unternehmen sei, das mit Apple im Bereich Hardware konkurrieren könne.

Niemand arbeitet gerne für Amazon

Sondern Ballmer warf Amazon vor allem mit diesem Satz den Fehdehandschuh hin: „Ich denke, die (Amazon; Anm. der Redaktion) sind ein Ort, an dem Menschen nicht gerne arbeiten. Bei jedem, der Microsoft in Richtung Amazon verlassen würde, könne Microsoft davon ausgehen, dass er innerhalb von einem oder zwei Jahren zurückkommen würde.“ Und Amazon sei für Entwickler kein guter Ort für Innovationen, legte Ballmer noch nach.

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Amazon immer wieder in der Kritik

Über die Arbeitsbedingungen bei Amazon wird schon länger sehr kritisch berichtet. So streikten Amazon-Mitarbeiter in Deutschland mehrfach nicht nur für höhere Löhne nach dem Tarif für den Einzelhandel und für die Einführung von Betriebsräten.

Amazon-Mitarbeiter streiken erneut für 24 Stunden

Sondern vor allem soll auch das Arbeitsklima bei Amazon schlimm sein, die Amazon-Mitarbeiter würden genauestens überwacht und unter großen Druck gesetzt. Amazon-Mitarbeiter seien ständig einem Evaluationsprozess unterworfen und stünden in einem steten Wettbewerb mit ihren Kollegen. Amazon-Mitarbeiter würden laut einem Bericht der New York Times schon mal weinend am Schreibtisch sitzen. Amazon-Gründer und -Chef Jeff Bezos wies diese Kritik natürlich zurück.

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