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Microsoft Office-Konkurrenten sind nicht mal 'me too'

11.10.2007 | 12:45 Uhr |

Microsoft-Chef Steve Ballmer hat sich zu den Office-Konkurrenzangeboten von Google und Konsorten geäußert - nicht sehr positiv.

In diesem Jahr ist der Druck auf Microsofts Cash Cow "Office" gestiegen, da Wettbewerber wie Google , Sun und IBM ihre Anstrengungen forciert haben, alternative Bürosuiten kostenlos (oder für wenig Geld) in den Markt zu drücken. Vor allem das Web-Angebot von Google, Google Apps , erscheint interessant, da die Software as a Service (SaaS) angeboten wird und zudem inzwischen ein eigenes Präsentationsmodul sowie integrierte Funktionen für die Mail-Sicherheit enthält.

Microsoft-Chef Steve Ballmer zeigte sich gestern in einem Gespräch auf der Konferenz Gartner Symposium/ITxpo 2007 in Orlando indes nur wenig beeindruckt von den Office-Konkurrenzangeboten: "Was wir von den anderen Anbietern gesehen haben, ist nicht mal gut genug für 'me too'." Die eigenen Produkte, so Ballmer auf Nachfrage aus dem Auditorium, sind den Alternativen deutlich überlegen. Immerhin räumte der Microsoft-Chef ein, dass Google der klare Marktführer in den Bereichen Online-Suche und -Werbung ist. Hier sei sein Unternehmen nur die Nummer drei im Markt.

Langfristig bewege sich die Welt in Richtung eines Web-basierten Computings, sagte Ballmer. Hierbei gelte es, dessen Vorteile mit den Stärken von PCs, mobilen Geräten sowie der Enterprise-IT etwa im Bereich Sicherheit zu kombinieren. Dies werde allerdings nicht dazu führen, dass Desktop-Computing und Betriebssysteme verschwinden werden. "Die Wahrheit ist doch, dass man mit Microsoft Office niemals einen so guten Job erledigen kann, wenn es rein Browser-basiert wäre." (ajf)

Dieser Artikel stammt von Computerwoche.de .

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