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Steuerbehörde warnt vor Mail-Betrügern

15.07.2013 | 13:02 Uhr |

Unter der Flagge des Bundeszentralamts für Steuern verschicken Phishing-Betrüger derzeit gefälschte E-Mails. Die Opfer locken sie mit angeblichen Steuerrückzahlungen.

In einer aktuellen Mitteilung warnt das Bundeszentralamt für Steuern vor Phishing-Mails, welche ihren Opfern vorlügen, dass sie zuviel Einkommenssteuer bezahlt hätten. Die Betrüger geben sich als "Bundeszentralamt für Steuern (BZSt)" aus und behaupten, dass der Empfänger der E-Mail Einkommensteuer zurückerstattet bekommt, wenn er das in der Mail angehängte Formular ausfüllt. Dort sollen die Opfer unter anderem Konto- und Kreditkartendaten angeben. Die Behörde weist darauf hin, dass sie Benachrichtigungen über Steuererstattungen nicht via E-Mail versende und Kontoverbindungen nicht in dieser Form abfrage. Außerdem sei nicht das BZSt zuständig für die Rückerstattung zuviel gezahlter Steuern, sondern das jeweils zuständige Finanzamt. Ignorieren Sie diese und ähnliche Mails aus diesem Grund! Fragen Sie im Zweifel am besten bei Ihrem Finanzamt nach, bevor Sie Ihre Daten preisgeben.

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