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Stellenabbau in der Softwarebranche setzt sich fort

02.07.2002 | 15:31 Uhr |

Die Zeiten, in denen selbst mittelmäßig qualifizierte Programmierer von den Unternehmen mit Kusshand genommen wurden, sind schon lange vorbei. Seit Jahren gehen die Beschäftigungszahlen in der deutschen Softwarebranche zurück. Daran wird sich auch 2002 nichts ändern, wie die neuesten Zahlen des Münchner Ifo-Instituts belegen.

Die Zeiten, in denen selbst mittelmäßig qualifizierte Programmierer von den Unternehmen mit Kusshand genommen wurden, sind schon lange vorbei. Seit Jahren gehen die Beschäftigungszahlen in der deutschen Softwarebranche zurück. Daran wird sich auch 2002 nichts ändern, wie die neuesten Zahlen des Münchner Ifo-Instituts belegen.

Zwar nahm nach einem Bericht unserer Schwesterpublikation Computerpartner jede zehnte Softwarefirma im ersten Quartal 2002 Neueinstellungen vor. Aber 30 Prozent der Unternehmen stellen im gleichen Zeitraum Mitarbeiter aus. Die Gesamtzahl der in der Softwarebranche Beschäftigten verringerte sich in diesem Zeitraum um rund ein Prozent.

Vor allem die mittleren bis größeren Unternehmen halten sich mit Einstellungen zurück und senken sogar ihr Pesonal. Im ersten Quartal 2002 ging die Zahl der Beschäftigten um fast zwei Prozent zurück. Für die Zukunft erwartet das Ifo-Insitut bestenfalls stagnierende Mitarbeiterzahlen.

Jobsuche im Internet (PC-WELT Online, 26.02.2002)

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