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Stellenabbau: Jetzt auch bei SuSE Linux

20.07.2001 | 16:30 Uhr |

Die IT-Branche steckt in der Krise: Fast täglich werden sinkende Umsatzzahlen, Gewinnwarnungen und Personalabbau gemeldet. Jetzt hat es auch das deutsche Flaggschiff der Linux-Bewegung erwischt: Die SuSE Linux AG entlässt zehn Prozent ihrer Mitarbeiter.

Die IT-Branche steckt in der Krise: Fast täglich werden sinkende Umsatzzahlen, Gewinnwarnungen und Personalabbau gemeldet. Jetzt hat es auch das deutsche Flaggschiff der Linux-Bewegung erwischt: Die Nürnberger SuSE Linux AG entlässt zehn Prozent ihrer Mitarbeiter.

Das Unternehmen gab bekannt, dass in den nächsten Monaten an den deutschen Unternehmensstandorten überwiegend im nichttechnischen Bereich rund 50 Stellen gestrichen werden. Der Stellenabbau soll sozialverträglich und in enger Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat erfolgen.

Diese Kürzungen würden aufgrund der jüngsten Entwicklungen in der gesamten IT-Branche notwendig. Derzeit zählt die SuSE Linux AG über 500 Mitarbeiter und hat Niederlassungen in sechs Ländern.

Auch im Management gibt es eine Änderung. Der bisherige Chief Financial Officer Johannes Nussbickel wird neuer CEO. Er löst den Firmengründer Roland Dyroff ab, der in den Aufsichtsrat wechselt.

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