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Steam weist Schnüffelvorwürfe zurück

18.02.2014 | 13:39 Uhr |

Valve-Chef Gabe Newell hat sich zu den Berichten geäußert, laut denen die Online-Spieleplattform Steam die Browser-Historie ausspioniert.

Auf Reddit wurde kürzlich Valve, dem Betreiber des populären Online-Spiele-Shops Steam, vorgeworfen, die Browser-History seiner Nutzer auszuspähen . Diese Vorwürfe hat nun Valve-Chef Gabe Newell entschieden zurückgewiesen. Auf Reddit veröffentlichte Newell eine längere Mitteilung, in der er genauer erläutert, wie Steams Anti-Cheat-Technologie VAC funktioniert und warum dabei auch DNS-Daten vom Computer der Nutzer an die Valve-Server übertragen werden müssen. Die Hacker und Cheater würden immer ausgefeiltere Tricks anwenden, um sich in Spielen Vorteile zu verschaffen. Das sei auch der Grund, warum man seitens Valve nur ungern über VAC rede, um darüber nicht allzu viele Informationen zu verraten, die zur Umgehung von VAC genutzt werden könnten.

Die konkreten jüngsten Vorwürfe weist Newell aber mit den drei folgenden kurzen Antworten, die er sich selbst stellt, zurück:

1) Senden wir die Browser-History zu Valve? Nein 2) Interessieren wir uns dafür, welche Porno-Seiten ihr besucht? Oh, lieber Gott. Nein. Mein Gehirn ist gerade geschmolzen. 3) Nutzt Valve seinen Markterfolg, um böse zu werden? Ich glaube das nicht, aber wir müssen handeln, um vertrauenswürdig zu bleiben. Wir arbeiten hart daran, euer Vertrauen zu verdienen und zu behalten.

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