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Steam Family Sharing angekündigt - Beta startet in Kürze

12.09.2013 | 11:01 Uhr |

Valve spendiert seiner beliebten Online-Spieleplattform Steam eine neue Funktion: Über Steam Family Sharing dürfen künftig Spiele mit Familienmitgliedern und Bekannten getauscht werden.

Valve hat die neue Funktion Steam Family Sharing für seine Online-Spieleplattform angekündigt. Bereits in Kürze soll eine limitierte Beta starten. Vom Prinzip her erinnert Steam Family Sharing an die Pläne, die Microsoft einst bei der Xbox One verfolgte und dann aber aufgrund von Kritik an den Plänen, die Verbindung der Xbox One zum Internet innerhalb von jeweils 24 Stunden zur Pflicht zu machen, wieder fallen ließ.

Bei Steam Family Sharing erhält der Steam-Nutzer die Möglichkeit, seine Spiele mit Familienmitgliedern und engen Freunden auszutauschen. Ermöglicht wird dies über eine Autorisierung der geteilten Rechner. Die bei den geteilten Spielen erzielten Erfolge und Spielstände werden getrennt verwaltet.

Vom Prinzip her soll Steam Family Sharing ganz einfach funktionieren: Sieht ein Steam-Nutzer, dass ein Bekannter oder Verwandter ein interessantes Spiel spielt, dann sendet er ihm auf Mausklick die Aufforderung, ihn für die Nutzung dieses Spiels oder gleich für seine gesamte Spielbibliothek zu autorisieren. Die von einem Steam-Nutzer gespielten Spiele können mit bis zu insgesamt zehn fremden Geräten geteilt werden.

Es gibt aber auch Einschränkungen. So wird Steam Family Sharing nicht für alle auf Steam erhältlichen Spielen verfügbar sein. Bei einer geteilten Spielebibliothek darf auch immer nur ein Steam-Nutzer auf das Spiel zugreifen und somit ist ein gleichzeitiges Spielen nicht möglich. Als Besitzer des Spiels ist man dabei immer im Vorteil. Wenn man ein eigenes Spiel startet, während es ein anderer Steam-Nutzer spielt, dem man es ausgeliehen hat, dann erscheint beim Ausleiher der Hinweis, das betreffende Spiel zu kaufen und es wird kurze Zeit später beendet. Valve warnt außerdem, dass Steam-Nutzer mit einer Sperrung ihres Kontos rechnen müssen, wenn sie ihre Spiele an eine Person verleihen, der in den ausgeliehenen Spielen betrügt oder andere Spieler beleidigt. Die in Steam eingebauten Ländersperren lassen sich via Family Sharing ebenfalls nicht aushebeln: Gibt ein US-Spieler seine Bibliothek einem deutschen Spieler frei, dann kann der deutsche Spieler auch nur die Inhalte sehen, die in Deutschland verfügbar sind.

Die Beta von Steam Family Sharing soll Mitte September starten.

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