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Verbraucherschützer wollen Valve verklagen

26.09.2012 | 05:16 Uhr |

Die Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. mahnt Steam-Betreiber Valve wegen seiner fragwürdigen Nutzungsbedingungen ab.

Nachdem Publisher Electronic Arts bereits vor einigen Monaten für die Nutzungsbedingungen seiner Download-Plattform Origin kritisiert wurde, nehmen die deutschen Verbraucherschützer nun Entwickler Valve ins Visier. Der Grund: Valve führt in den Nutzungsbedingungen für seine Steam-Plattform ebenfalls einige fragwürdige Punkte auf.

So veröffentlicht das Unternehmen in regelmäßigen Abständen neue Versionen seiner Nutzungsbedingungen. Steam-Nutzer haben dabei keine andere Wahl, als diese zu akzeptieren. Wird die Zustimmung verweigert, verlieren die Mitglieder den Zugriff auf ihren Account und damit verschwindet auch die über die Jahre aufgebaute Spielesammlung. Weiterhin bemängelt der Verbraucherschutz, dass es nicht möglich ist, die eigenen Download-Spiele weiter zu verkaufen.

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Die Abmahnung hatte Valve eine Frist bis zum 26. September 2012 eingeräumt, um eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen. Diese Frist wurde heute von der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. auf den 10. Oktober 2012 verlängert. Sollte Valve bis zu diesem Stichtag nicht auf die Forderungen reagieren, wollen die Verbraucherschützer Klage gegen das US-Unternehmen einreichen.

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