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Statt JPG - Google setzt zunehmend auf WebP

24.03.2014 | 15:27 Uhr |

Mit WebP-Bildern lässt sich im Vergleich zu JPG Serverplatz und Seitenaufbau-Zeit sparen, preist Google seine Technologie. Und setzt darum vermehrt auf das neue Bildformat.

Google entwickelt unter dem Namen WebP ein eigenes Bildformat, das anders als JPEG die Bilder sowohl verlustfrei als auch verlustbehaftet darstellen, und sich auch unsichtbare Bereiche merken kann. Genau wie GIF kann WebP auch animierte Bilder wiedergeben. Google hat die Unterstützung für WebP auch in der neuesten Chrome Beta eingebaut - und weiter verbessert. Eigenen Aussagen zufolge sollen die Optimierungen zu einem Geschwindigkeitsplus von bis zu 200 Prozent bei verlustfreien WebP-Bildern geführt haben.,

In Google Play hat Google bereits auf WebP umgestellt. Die Dateigrößen der dort verwendeten Bilder sollen dank der Umstellung um fast 35 Prozent gesunken sein. Darum will Google nun auch die Youtube-Vorschaubilder auf WebP umstellen. Aktuellen Messungen zufolge soll diese Änderung zu einer um 10 Prozent verkürzten Seitenladezeit führen.

Ferner bietet Google bei Chrome für Android oder iOS mit dem Data Compression Proxy ein Feature an, welches Bilder auf Webseiten serverseitig zu WebP konvertiert. Dadurch sollen die Bilder beim Surfen auf dem Smartphone oder Tablet um über 60 Prozent kleiner werden.

Inwieweit sich WebP als Standard durchsetzen wird, bleibt aber abzuwarten. Auch Mozilla, Microsoft und Apple müssten mitziehen. Zudem sitzt der aktuelle Standard "JPG" fest im Sattel - es gibt bereits unzählige JPG-Bilder im Web. Für den Internet Explorer gibt es immerhin ein Plug-in. Opera und Android ab Ice Sandwich haben die Unterstützung ebenfalls eingebaut.

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