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Statistik analysiert Lesegewohnheiten der Deutschen

06.03.2014 | 13:49 Uhr |

In einer Umfrage gaben nur 38 Prozent der Befragten an, E-Books zu lesen. Vielen sind die virtuellen Bücher im Vergleich zu gedruckten Werken zu teuer. Die meisten Leser von E-Books greifen zum Kindle. Die E-Book-Reader-Konkurrenz bleibt zurück.

Die Plattform deals.com hat 1.005 Deutsche zu ihren Lesegewohnheiten befragt. Nur 38 Prozent lesen überhaupt E-Books. Nur 9 Prozent lesen E-Books mehrmals pro Woche. Die meisten der E-Book-Leser bevorzugen den Amazon Kindle zum Lesen (27 Prozent), gefolgt vom Smartphone als E-Book-Reader (22 Prozent). Tablet-Rechner und Notebooks und PCs sind ebenfalls recht beliebt zum Lesen von E-Books. Sony Reader, Tolino und Kobo schaffen es aber gerade mal auf niedrige einstellige Prozentwerte.

Über die Hälfte der Befragten findet, dass E-Books deutlich günstiger als das gedruckte Buch sein sollten. Außerdem finden immerhin 53 Prozent, dass sich gedruckte Bücher gut im Regal machen. Das veranlasst wohl viele zu dem Schluss, dass sich E-Books nicht gegen gedruckte Bücher durchsetzen werden (nämlich 41 Prozent der Befragten). 38 Prozent stört die Abhängigkeit vom Akku beim Lesen von E-Books. 25 Prozent finden E-Book-Reader zu teuer. Nur 12 Prozent geben zu, ausschließlich kostenlose E-Books zu lesen. Viele klassische Werke, deren Copyright-Rechte ausgelaufen sind, gibt es kostenlos als E-Book. Noch weniger Befragte wünschen sich einen Reader zu Weihnachten (11 Prozent).

Gedruckte Bücher werden von 93 Prozent der Befragten gelesen. Eine immens hohe Zahl im Vergleich zu den 38 Prozent, die (auch) E-Books lesen. Hörbücher finden bei immerhin 46 Prozent der Befragten Anklang. Zeitungen und Zeitschriften (gedruckt) bei ganzen 95 Prozent.

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