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Telefonanlage mit Intel Atom

Die Vertico Software GmbH präsentiert neue Hardware-Modelle ihrer Starface Telefonanlage. Bis zu 40 Benutzer können über die stromsparende Mini ITX-Appliance mit Atom-Prozessor telefonieren.

Die Starface Appliances sind ab sofort in vier skalierten Ausbaustufen für vier bis 500 Benutzer verfügbar. Die Modelle Starface light (bis zu vier Benutzer) und Starface Pro (bis zu 40 Benutzer) laufen auf Mini ITX-Appliances und sind mit neuen Intel Atom-Prozessoren bestückt. Die größeren Modelle Starface Advanced und Starface Enterprise stecken in 19-Zoll-Gehäusen und arbeiten mit Intel Dual- und Intel Quad-Prozessoren.

"Mit der neuen Hardware konnten wir die Performance verbessern und den Stromverbrauch der Appliances deutlich senken", berichtet Florian Buzin, Geschäftsführer der vertico software GmbH. "Unsere Systeme laufen rund um die Uhr. Da macht sich ein nachhaltiges Gerätekonzept, das dem Gedanken der Green-IT folgt, in besonderem Maße bemerkbar." Die kleinen Modelle Light und Pro verbrauchen nur noch 40 Watt pro Stunde. Die größeren Modelle erreichen mit 120 und 170 Watt ebenfalls sehr gute Werte.

Alle vier Appliances sind mit dem aktuellen Software-Release Starface 3 vorinstalliert. Die Linux-basierte Telefonanlage kann wahlweise als Voice-over-IP-Lösung oder am klassischen Telefonnetz betrieben werden. Die Software verfügt standardmäßig über Schnittstellen zu Microsoft Outlook, Lotus Notes, Salesforce, Microsoft Dynamics CRM und vielen weiteren CRM-Systemen. Anwender können also per Mausklick aus Outlook oder Notes heraus telefonieren und bekommen bei eintreffenden Anrufen automatisch die Kundenhistorie angezeigt. Zusätzlich unterstützt Starface im aktuellen Release eine breite Palette von Leistungsmerkmalen wie Voice-Mail, Conferencing, ACD, IVR und Faxintegration. Kleine und mittelständische Unternehmen erhalten damit Zugriff auf einen Leistungsumfang, der bislang lediglich im Enterprise-Segment verfügbar war.

Der integrierte Modul-Generator ermöglicht es dem Administrator, über eine intuitive Web-Oberfläche mittels Drag&Drop neue Funktionalitäten für die Telefonanlage zu programmieren. Hierfür definiert er feste Regeln nach dem Schema: ‚Wenn Ereignis X eintritt, löse Aktion Y aus’. "Mit dieser einfachen Formel lassen sich unendlich viele individuelle Funktionen implementieren", erklärt Florian Buzin. Als typisches Beispiel nennt er die Programmierung von Hotline-Funktionalitäten in kleinen und mittelständischen Unternehmen: "Mit dem Modul Generator können Administratoren innerhalb kürzester Zeit ein vollwertiges Call-Center einrichten, in dem Anrufe nach Uhrzeit, Rufnummer und Zielrufnummer an zuständige Ansprechpartner verteilt oder automatisch per IVR-Ansage, E-Mail oder Fax beantwortet werden." (mha)

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