Star Citizen

Wing-Commander-Erfinder sammelt über 6 Millionen Dollar für neues Spiel

Dienstag, 20.11.2012 | 11:12 von Benjamin Schischka
Star Citizen - das neue Projekt von Chris Roberts
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© Star Citizen
Für sein Traumprojekt „Star Citizen“ sammelt die Spiele-Legende Chris Roberts eine Rekordsumme und übertrifft sogar den bisherigen Kickstarter-Spitzenreiter.
Chris Roberts ist Spielern bekannt durch seine Mitwirkung an Wing Commander, Privateer und Freelancer. Zwischenzeitlich war der Spielemacher in Hollywood tätig und kehrt mit seinem neuesten Projekt „Star Citizen“ wieder zurück zur Spieleindustrie. Roberts beschreibt das Game als episches Weltraum-Adventure mit Handeln und Raumschiffkämpfen. Es soll sowohl einen Single-Player-Modus bieten, als auch einen Online-Modus, in dem Sie die Weiten des Alls erkunden dürfen. Abo-Gebühren soll es für den Online-Part aber keine geben.
 
Auf der Crowd-Funding-Plattform Kickstarter hat Chris Roberts sein Ziel von 500.000 US-Dollar mit erreichten 2,1 Millionen deutlich übertroffen. Zusätzlich hat er eine eigene Projekt-Seite eingerichtet, über die bislang weitere 4,1 Millionen Dollar in die Kassen gespült wurden. Nach Erreichen der 5-Millionen-Dollar-Grenze versprach Chris Roberts unter anderem eine Tablet-App, über die Spieler ihr Inventar checken und Missionen annehmen dürfen. Außerdem will Chris Roberts selbst monatlich im Town Hall Meeting zur Verfügung stehen. Schon ab Start – das Spiel soll stetig weiterentwickelt werden – verspricht Roberts 100 Sternensystem zum Erkunden. Dank der geknackten 6-Millionen-Dollar-Hürde soll ein Orchester den kompletten Soundtrack für die Kampagne einspielen und für alle Geldgeber wird es die ersten 16 Missionen kostenlos auf einer Disc geben.


 
Das fertige Spiel soll es für 60 Dollar zu kaufen geben. Laut Roberts soll es auch auf Deutsch erscheinen. Zu den Hardware-Anforderungen des Spiels – Star Citizen ist exklusiv für den PC geplant – äußert er sich noch vorsichtig. Das Spiel wird vorraussichtlich frühestens in zwei Jahren erscheinen – bis dahin kann sich noch viel tun. Chris Roberts ist aber bekannt dafür, dass seine Spiele die Hardware des PCs fordern.

Dienstag, 20.11.2012 | 11:12 von Benjamin Schischka
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