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Standards für den Pinguin

02.07.2001 | 10:42 Uhr |

Einheitliche Standards für die verschiedenen Linux-Distributionen will die Free Standards Group durchsetzen, um Kompatibilität zu gewährleisten. Diesem Schritt ist sie nun ein ganzes Stück näher gerückt: Am Wochenende veröffentlichte sie die erste öffentliche Version der Linux Standard Base.

Einheitliche Standards für die verschiedenen Linux-Distributionen will die Free Standards Group durchsetzen, um Kompatibilität zu gewährleisten. Diesem Schritt ist sie nun ein ganzes Stück näher gerückt: Am Wochenende veröffentlichte sie die erste öffentliche Version der Linux Standard Base (LSB).

Eine einheitliche Basis von Programmbibliotheken, APIs und anderen Spezifikationen soll sicherstellen, dass die für eine Linux-Distribution geschriebenen Anwendungen auch auf anderen Distributionen laufen. Zu diesem Zweck wurde 1999 die LSB von IBM und vier weiteren großen Linux-Distributoren ins Leben gerufen.

Die LSB definiert System-Schnittstellen für kompilierte Anwendungen und eine Minimal-Umgebung für die Unterstützung von Installationsskripten. Dabei besteht die LSB aus zwei Komponenten: einem allgemeinen Teil und einen architektur-spezifischen Teil.

An der LSB arbeiten unter anderem SuSE, Red Hat, Caldera, Corel, Debian und Mandrake mit. Sponsorenbeiträge kommen unter anderem von IBM und Hewlett Packard.

Wer's genau wissen will, kann sich den allgemeinen Teil der Spezifikation (LSB Common) in der Version 1.0 von den LSB-Websites als RTF- , HTML- oder PDF-Dokument herunterladen . Der ergänzend notwendige architekturspezifische Teil (LSB IA32) wird nur in der Version 0.4.0 zum Download als HTML- oder RTF-Dokument angeboten.

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