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Staat soll für Internetzugang sorgen

Schülern den Zugang zum Internet zu ermöglichen sei Aufgabe des Staates, meinen 68 Prozent der Bundesbürger gemäß einer Forsa-Umfrage. Mehr als die Hälfte der Befragten befürworten außerdem die Einführung eines neuen Schulfachs "Neue Technologien/Internet".

Schülern den Zugang zum Internet zu ermöglichen sei Aufgabe des Staates, meinen 68 Prozent der Bundesbürger gemäß einer Forsa-Umfrage. 14 Prozent der Befragten halten hingegen private Initiativen für ausreichend.

AOL, T-Online haben schon vor einiger Zeit begonnen, im Rahmen der Initiative "Schulen ans Netz" Schulen kostenfreie Internetzugänge zur Verfügung zu stellen. Auch der Vorstoß von Microsoft, Schulen günstigere Software anzubieten, geht in diese Richtung.

Die Eltern in der Verantwortung sehen elf Prozent der Befragten. Ihrer Meinung nach sollten diese finanziell dafür sorgen, dass ihren Kindern ein Internetzugang in der Schule zur Verfügung steht.

Die Mehrheit (58 Prozent) befürwortet zudem die Einführung eines Schulfachs "Neue Technologien/Internet". Ziel eines solchen Unterrichts wäre für ein Drittel (31 Prozent) der verantwortungsbewusste Umgang mit dem Netz, um Kindern beizubringen, jugendgefährdende Angebote von sich aus zu meiden.

Einen unkontrollierten und ungehinderten Zugang zum Internet wollen die meisten Deutschen verhindern. Ein Viertel der Befragten wünscht sich, dass Schüler nur unter Aufsicht eines Lehrers im Internet surfen. (PC-WELT, 29.08.2000, dpa/mp)

Microsoft will Schulen mit Software ausstatten (PC-WELT Online, 23.08.2000)

Laptops für alle? (PC-WELT Online, 10.08.2000)

Für Schulen: Internet ohne Grundgebühr (PC-WELT Online, 27.05.2000)

Vorstoß: Schulen ans Netz (PC-WELT Online, 17.04.2000)

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