Spyware kann sich nicht nur in Software-Installationen verstecken. Auch beim Web-Surfen laufen Sie Gefahr, sich Spionage-Komponenten einzufangen – nicht auf großen, vertrauenswürdigen Websites, sondern in den kleinen Seitengassen des Webs, in die Sie zum Beispiel über manipulierte Ergebnisse einer Suchmaschine gelangen.
Beim Besuch einer solchen Seite erhalten Sie einen Hinweis mit dem Titel „Sicherheitswarnung”, der Sie auf die bevorstehende Installation einer Komponente aufmerksam macht. Wenn die „Sicherheitswarnung” auf einer Seite erscheint, die Sie nicht kennen, schließen Sie den Dialog mit „Nein” beziehungsweise „Nicht installieren”. Kommt die Warnung auf einer vertrauenswürdigen Seite, lesen Sie sie aufmerksam durch. Es könnte sich auch um eine Komponente handeln, die für die Darstellung der Seite nötig ist, zum Beispiel den Macromedia-Flash-Player.
Besonders dreiste Spyware-Verbreiter nutzen auf ihren Web-Seiten Lücken im Internet Explorer (IE) aus, um die Spionage-Programme ungefragt unterzuschieben. Halten Sie den Browser daher mit Updates immer auf neuestem Stand, oder nutzen Sie einen anderen Browser, etwa Firefox 1.0.3.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Vorherige Seite
Seite 3 von 5
Nächste Seite





