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Sprint Nextel feuert nervende Kunden

09.07.2007 | 12:37 Uhr |

Kündigung einmal anders herum: Der US-Mobilfunker Sprint Nextel hat Verträge mit rund 1.000 Kunden aufgelöst, weil diese die Hotline zu oft angerufen haben.

Laut eines Berichts des "Wall Street Journal" hat der amerikanische Mobilfunker Sprint Nextel rund 1.000 seiner Kunden gekündigt. Diese hatten zu häufig die Hotline des Unternehmens zur Hilfe gerufen. Eine Sprecherin bestätigte die Kündigungen. Offiziell hieß es im Abschiedsbrief, die Zahl der Anfragen habe das Unternehmen zu dem Schluss geführt, dass Sprint Nextel nicht in der Lage sei, die Mobiltelefonbedürfnisse des Kunden zu befriedigen. Der Carrier hat rund 53 Millionen Kunden und ist die Nummer drei im US-Markt.

Laut Sprint Nextel hätten die betroffenen Kunden pro Monat etwa 25 mal den Kundendienst angerufen. Das sei 40 mal mehr als der durchschnittliche Nutzer. Die gekündigten Vielfrager haben nun bis Ende Juli Zeit, sich einen neuen Anbieter zu wählen. Nach Angaben der Sprint-Sprecherin drehten sich die meisten Anfragen um Telefongebühren und Abrechnungen. (ajf)

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