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Spotify verabschiedet sich von P2P-Technologie

19.04.2014 | 13:08 Uhr |

In Zukunft sollen alle bei Spotify aufgerufenen Songs von einem zentralen Server geliefert werden. Bislang setzte der Streamingdienst parallel auch auf die P2P-Technologie.

Die meisten Anwender verbinden mit der Peer-to-Peer-Technologie ( P2P ) eher illegale Dienste, mit denen urheberrechtlich geschützte Medien kostenlos auf die Festplatte wandern. Doch auch große Unternehmen setzen auf diese Möglichkeit zur dezentralen Verteilung von Daten. Der im Jahre 2008 gestartete Streamingdienst Spotify nutzt die P2P-Technik bis heute, möchte sich aber in naher Zukunft davon trennen.

Schon zum Start der ersten Beta kamen über Spotify aufgerufene Songs entweder von einem offiziellen Server, aus dem Cache des Rechners oder von einem anderen Nutzer, der ebenfalls bei Spotify angemeldet war. Durch die dritte Art der Datenverteilung konnte der Anbieter sein schnelles Wachstum realisieren, ohne hierfür immer wieder riesige Serverfarmen aufbauen zu müssen.

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Dennoch möchte Spotify die P2P-Technik in Kürze aufgeben und stattdessen nur noch auf eine Verteilung über zentrale Server setzen. Die meisten Nutzer werden von diesem Umstieg aber nichts merken. Der Anbieter versichert, Musikstücke auch weiterhin schnell und in hoher Qualität zu liefern.

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