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Spotify rudert beim Thema Datenschutz zurück

04.09.2015 | 18:01 Uhr |

Die umstrittene AGB-Änderung von Spotify wurde revidiert. Das Unternehmen erklärt, wofür die Daten benötigt werden.

Eine Änderung der Nutzungsbedingungen beim Musik-Streaming-Anbieter Spotify sorgte unter Abonnenten des Dienstes für Unmut. Darin räumte sich das Unternehmen das Recht ein, die auf dem Smartphone gespeicherten Fotos, Videos oder Kontakte auszulesen .

Diese Passagen wurden nun geändert. Spotify unterteilt die gesammelten Daten in zwei Kategorien.  Die erste Gruppe beinhaltet Daten, die für die Nutzung zwingend nötig sind: IP-Adresse, Name oder die angehörte Musik. Zur zweiten Gruppe gehören sensible Informationen zum Standort, den Fotos auf dem Smartphone oder die Kontakte. Diese Daten würden jedoch nur erhoben, wenn der Nutzer dies explizit erlaubt.

Musik-Streaming-Dienste für Android im Vergleich

Wer keine lokalen Band anhören möchte, muss auch seinen Standort nicht mitteilen. Wer die Plattencover nicht verändern möchte, braucht seine Fotos nicht freizugeben. Die Kontakte werden zudem nur benötigt, wenn befreundete Spotify-Nutzer gefunden werden sollen.

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