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Spotify muss neuen Verlust verbuchen

12.05.2015 | 05:38 Uhr |

Trotz hoher Mitgliederzahlen und steigender Umsätze wächst der Verlust für die Betreiber von Spotify.

Das schwedische Unternehmen Spotify kann laut New York Times 2014 auf ein Umsatzplus von 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr blicken. Trotz dieses Anstiegs von umgerechnet 1,3 Milliarden US-Dollar stiegt der Verlust des Streaming-Anbieters von 68 auf 197 Millionen US-Dollar an. Als Ursache dafür nennt Spotify höhere Investitionen im Bereich der Entwicklung sowie das Drängen auf internationale Märkte. Bei den Mitarbeiterzahlen legt Spotify hingegen zu, diese stiegen innerhalb von 12 Monaten von 958 auf 1.354 an.

Neue Konkurrenz steht in Form von Apple bereits in den Startlöchern. Schon im Juni wird der Startschuss für den Beta-Test des eigenen Musikdienstes erwartet. Die hohe Verbreitung von iOS-Geräten dürfte Apple in kurzer Zeit beachtliche Mitgliederzahlen bescheren.

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Bei Spotify waren Anfang 2015 bereits 60 Millionen Nutzer angemeldet. Ein Viertel dieser Mitglieder zahl einen monatlichen Beitrag für das Abo. Gratis-Anwender müssen hingegen Werbung tolerieren, zudem gelten Einschränkungen bei der Zahl der zur Verfügung stehenden Songs.

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