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Splunk bietet bald Analytics für Hadoop

28.06.2013 | 10:02 Uhr |

Splunk hat mit "Hunk" eine neue Software angekündigt, die die Exploration, Analyse und Visualisierung von Daten in Hadoop integriert.

Splunk hat mit "Hunk" eine neue Software angekündigt, die die Exploration, Analyse und Visualisierung von Daten in Hadoop integriert. Die Software startet zunächst im limitierten Beta-Test. Einer Mitteilung zufolge lassen sich damit ohne aufwendige Programmierarbeiten, teure Integrationen oder erzwungene Datenmigrationen signifikante Verbesserungen bei Geschwindigkeit und Interaktions- sowie Analysekomfort von Hadoop-Daten erzielen.

"Unsere Kunden haben uns immer wieder gefragt, ob wir nicht eine Lösung für die umfangreichen Low-Cost-Datenarchive bereitstellen könnten, die sie in Hadoop aufgebaut haben. Um diesen Wunsch zu erfüllen, haben wir unsere Technologie um ein neuartiges virtuelles Indexierungsverfahren erweitert, das bereits zum Patent angemeldet wurde", sagt Splunk-Produktchef Guido Schroeder. "Hadoop ist eine faszinierende Technologie voller Potenzial - wenn man an die darin gespeicherten Daten gelangt, um mit ihnen zu arbeiten.

Deswegen habe Splunk Hunk als Standalone-Softwareprodukt entwickelt, das größeren Anwendergruppen im Unternehmen Einblicke in ihre Datenbestände gebe, ohne dass sie dafür auf maßgeschneiderte Entwicklungen, teure Datenmodellierungen oder langwierige Stapelverarbeitungszyklen zurückgreifen müssten. Durch interaktive Funktionen für Datenexploration, -ermittlung und -analyse verschaffe Hunk den Anwendern relevante Erkenntnisse aus ihren im Rohformat vorliegenden Hadoop-Daten, so Schroeder weiter.

Hunk ergänzt die bestehenden Lösungen "Splunk Hadoop Connect" (bidirektionale Integration mit "Splunk Enterprise") und "Splunk App für HadoopOps" (überwacht den gesamten Hadoop-Einsatz von Splunk Enterpriese). Einen ersten Eindruck von Hunk gibt das zugehörige Produktvideo . Splunk ermöglicht einer begrenzten Anzahl von Personen die Teilnahme an der PrivateBeta-Phase von Hunk; Interessenten können sich dazu direkt an den Hersteller wenden. ( Computerwoche /hal)

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