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Spielekonsole mit Internetanschluss

Nintendo hat für das Jahr 2001 die Markteinführung des GameBoy Advance sowie der Konsole Gamecube angekündigt. Der Nachfolger des GameBoy wartet mit einigen technischen Verbesserungen auf. Beim Gamecube handelt es sich um eine Spielekonsole, die in Zusammenarbeit mit Matsushita entwickelt wurde.

Der japanische Spielekonsolen-Hersteller Nintendo hat für das Jahr 2001 die Markteinführung des GameBoy Advance sowie der Konsole Gamecube angekündigt. Der tragbare Spielecomputer soll mit einem 32-Bit-Mikroprozessor sowie einem 50 Prozent größeren Bildschirm für 3D-Grafik ausgestattet werden. Zudem soll ein Internetanschluss vorhanden sein. Per Anschluss an ein Mobiltelefon können Spielefans dann auch unterwegs gegeneinander antreten.

Ab dem 21. März nächsten Jahres ist das Gerät in Japan erhältlich, der Verkaufstart für Europa soll erst im Juli erfolgen. Noch steht der Preis für den europäischen Markt nicht fest, in Japan wird der GameBoy Advance etwa umgerechnet 192 Mark kosten. Vom Vorgängermodell GameBoy Color konnte Nintendo weltweit über 100 Millionen Stück verkaufen.

In Zusammenarbeit mit Matsushita hat Nintendo außerdem den Gamecube entwickelt. Die Spielekonsole sollte ursprünglich Dolphin heißen, wurde dann jedoch wegen ihrer Würfelform umbenannt.

Laut Nintendo handelt es sich bei der Neuentwicklung um das schnellste und effizienteste Videospiele-System, das es je gegeben haben soll. Die Konsole ist mit einer kabellosen Fernsteuerung ausgestattet und verwendet als Speichermedium eine acht Zentimeter große 1,5 Gigabyte-Disk. (PC-WELT, 24.08.2000, dpa/mp)

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