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Spieleindustrie gründet neue Interessenvertretung

07.04.2005 | 12:51 Uhr |

Die Spieleindustrie hat mit dem "Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware" eine neue Interessenvertretung gegründet.

Die Spieleindustrie in Deutschland hat eine neue Interessenvertretung: Den "Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware" (BUI). An der Gründungsveranstaltung nahmen mit Atari, Eidos, Electronic Arts, Koch Media, Konami, Microsoft, Nintendo, Sony, Take2, THQ und Ubisoft nahezu alle namhaften Unternehmen der Branche teil.

Der BUI will eine möglichst breite Zielgruppe ansprechen. Grundlegende Ziele seien "die Kommunikation über Computer- und Videospiele mit der Öffentlichkeit, die Maßnahmenentwicklung zur Förderung von Medienkompetenz sowie des Kinder- und Jugendschutzes und den Kampf gegen Softwarepiraterie", so der Verband.

Der jetzt gewählte, dreiköpfige Vorstand setzt sich aus Stephan Brechtmann, Microsoft, Dr. Jens Uwe Intat, Electronic Arts, und Odile Limpach, Ubisoft, zusammen.

Neben der Öffentlichkeitsarbeit hat der BUI auch die Politik im Visier. So sollen die Interessen der Industrie laut Dr. Intat auch gegenüber "politischen Institutionen und anderen Wirtschaftsverbänden wahrgenommen werden".

In Zusammenarbeit mit öffentlichen Einrichtungen will der Verband Themen rund um PC- und Videospiele anregen und gestalten. Angedacht sind etwa Branchenausstellungen "zur aufmerksamkeitsstarken Außendarstellung der Industrie", so der BUI. Standort des Verbandes ist Berlin.

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