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Spieleblocker: Kinderleicht auszuschalten

Nach dem die Moorhuhnjagd immer populärer wird, haben einige Software-Entwickler begonnen, die Spiele-Leidenschaft zu dämpfen. Herausgekommen sind eine ganze Anzahl von Moorhuhn- und anderen Spieleblockern, die das Spielvergnügen bereits im Keim ersticken sollen. Die PC-WELT hat diese Programme etwas genauer unter die Lupe genommen und dabei gravierende Mängel an den Produkten festgestellt. Für versierte Anwender ist es kein Problem die meisten der Blocker innerhalb von Minuten abzuschalten.

Nach dem die Moorhuhnjagd nach neuesten Umfragen schon auf fast zwei Dritteln deutschen PCs installiert ist, haben sich in letzter Zeit einige Software-Entwickler bemüht, etwas gegen den ausufernden Spieltrieb der Büroangestellten zu unternehmen. Herausgekommen sind eine ganze Anzahl von Moorhuhn- und anderen Spieleblockern, die das Jagdvergnügen bereits im Keim ersticken sollen. Grund genug für die PC-WELT, diese Programme etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

In den Tests haben wir viele Schwächen der meist jungen Programme entdeckt. Wir erläutern Ihnen die Funktionsweise der Blocker und zeigen Strategien auf, diese zu umgehen beziehungsweise sie zu verbessern.

Angefangen bei der Konzeption der Programme bis hin zu schlecht implementierten Funktionen bieten die Blocker insgesamt eine zu große Angriffsfläche. Passwörter werden in der Regel im Klartext gespeichert, und Prüfroutinen, ob der eigene Programmcode verändert wurde, fehlen bei allen Kandidaten.

Für versierte Anwender ist es unserer Ansicht nach kein Problem, die meisten der Blocker innerhalb von Minuten abzuschalten.(PC-WELT, 19.04.2000, tro)

Der ganze Test

Moorhuhn jetzt online (PC-WELT Online 17.04.2000)

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