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Aspire Predator mit Quad-Core-CPU und SLI

20.05.2008 | 17:25 Uhr |

Acer steigt in den Markt für Spiele-PCs ein. Die Systeme der Modellreihe Aspire Predator laufen mit einer Quad-Core-CPU von Intel und einem SLI-Grafikkarten-Duo von Nvidia. Ab nächster Woche sind sie unter anderem bei Media Markt zu haben.

Insgesamt vier Modelle mit den Namen Sniper, Trooper, Crusher und Eliminator stellt Acer vor. Der Aspire G7700 Predator Crusher wird für 2999 Euro erhältlich sein: Er arbeitet mit Intel Core 2 Extreme QX9650 und den zwei Nvidia-Grafikkarten Geforce 9800GTX mit 512 MB RAM. Acer baut 4 GB Arbeitsspeicher ein, die mit 800 MHz takten. Neben zwei Festplatten mit jeweils 640 GB werkeln im Crusher noch zwei schnelle Raptor-Platten à 150 GB mit 10.000 Umdrehungen.

Das Top-Modell Eliminator für 4000 Euro setzt den Core 2 Extreme QX9650 ein sowie zwei Doppeldecker-Karten Geforce 9800 GX2: Insgesamt arbeiten also vier GPUs im System, das überdies mit 8 GB DDR2-1066 sowie zwei 640-GB-Fesplatten und zwei 150-GB-Raptor-Platten ausgestattet ist.

Im Sniper (1700 Euro) sitzen der Core 2 Quad Q9300 und zwei Geforce 9600 GT. Der Trooper (2000 Euro) wartet mit dem Core 2 Quad Q9450 und zwei Geforce 9800 GTX auf.

In allen Rechnern der Predator-Serie arbeitet eine Platine mit dem Nvidia-Chipsatz nForce 780i SLI, die 3-Wege-SLI unterstützt. Der Prozessor wird wassergekühlt - Acer verspricht sich dadurch ein leiseres Betriebsgeräusch und bessere Übertaktbarkeit. Allerdings dürften die Lüfter des Netzteils (750 Watt, im Modell Eliminator 1000 Watt) und der Grafikkarten im Spielbetrieb immer noch für hohe Lautstärke sorgen. Zum Overclocken liegen die Nforce-Tools von Nvidia bei. Alle PCs sind mit 4 GB RAM ausgestattet: Um diese voll nutzen zu können, liefert Acer die Predator-Systeme mit der 64-Bit-Variante von Vista Home Premium aus.

Acer Aspire Predator: HDD-Swap-Bay
Vergrößern Acer Aspire Predator: HDD-Swap-Bay
© 2014

Das Gehäuse ist in kupfer-metallic gehalten und wartet mit diversen Gimmicks auf: Die vordere Gehäuseabdeckung lässt sich über vier Hebel nach oben bugsieren. Beim Öffnen der optischen Laufwerke fahren neben der Schublade zwei Greifarme aus. Unten an der Frontseite sind vier Festplatten in Wechselgehäusen zugänglich - sie lassen sich auch im laufenden Betrieb austauschen.

Alle Systeme sind außerdem mit einem DVD-Brenner sowie einem Blu-Ray-Leselaufwerk ausgestattet. Ebenfalls im Lieferumfang: die Gaming-Tastatur G11 und die Gamer-Maus G5 von Logitech.

Für 450 Euro bietet Acer zudem ein 24-Zoll-LCD im passenden Design an: Der Bildschirm zeigt 1920 x 1200 Bildpunkte, das Panel soll eine Reaktionszeit von zwei Millisekunden aufweisen.

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