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Hacker umgehen EA Origin mit Crack

03.11.2011 | 18:01 Uhr |

Mit einer gecrackten Startdatei ist es Hackern gelungen, die Anbindung von Battlefield 3 an die Online-Vertriebsplattform Origin auszuhebeln.

Die Cracker-Vereinigung Razor 1911, die normalerweise mit Programmen zur Aushebelung der Kopierschutz-Mechanismen auf sich aufmerksam macht, hat ein Tool veröffentlicht, mit dem die umstrittene Anbindung des Ego-Shooters Battlefield 3  an EAs Origin-Service unterbunden werden kann.

Die Online-Vertriebsplattform des Herstellers Electronic Arts  geriet kürzlich in die Kritik , weil die Battlefield 3-Spieler einen Endbenutzer-Lizenzvertrag unterzeichnen mussten, der dem Publisher zahlreiche Informationen über die Ausstattung und Nutzung des betreffenden PCs verschafft. Die gesammelten Daten gehen weit über das Maß hinaus, das von Datenschützern als rechtlich zulässig angesehen wird. Einige bezeichneten das Origin-Programm sogar als Spyware, ein Vorwurf, gegen den sich EA Deutschland entschieden gewehrt hat.

Shooter - Multiplayer-Hit Battlefield 3 getestet

Bei dem Crack für Battlefield 3 handelt es sich um eine modifzierte Exe-Datei, die beim Start den Webbrowser mit weiteren Optionen anstelle des Anmeldefensters für Origin aufruft. Sowohl die Story-Kampagne als auch der Multiplayer-Modus des Spiels sollen damit nutzbar sein. Aktuelle Wartungsarbeiten an den Servern deuten jedoch darauf hin, dass der Publisher bereits an neuen Sicherheitsmechanismen feilt, die den Crack künftig aushebeln könnten.

Damit würde der Hersteller von seinem Recht Gebrauch machen, Veränderungen an Programmdateien zu bestrafen. Nutzern des Cracks könnte also schnell eine Verbannung aus dem Origin-Netzwerk drohen.

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