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Spezifikationen für Hypertransport 2.0 veröffentlicht

11.02.2004 | 14:25 Uhr |

Das Hypertransport-Konsortium hat die Spezifikationen für die Version 2.0 des seriellen I/O-Busses veröffentlicht. Demnach steigt die Taktfrequenz der Hochgeschwindigkeitsverbindung von bislang 800 Megahertz auf 1,4 Gigahertz und die maximale Datentransferrate auf 22,4 Gigabyte pro Sekunde.

Das Hypertransport-Konsortium hat die Spezifikationen für die Version 2.0 des seriellen I/O-Busses veröffentlicht, berichtet unsere Schwesterpublikation Tecchannel . Demnach steigt die Taktfrequenz der Hochgeschwindigkeitsverbindung von bislang 800 Megahertz auf 1,4 Gigahertz und die maximale Datentransferrate auf 22,4 Gigabyte pro Sekunde.

Hypertransport wurde als universeller Kommunikationsbus zwischen den verschiedenen Bausteinen auf einer Platine entwickelt. Sowohl die Busbreite kann zwischen zwei bis 32 parallelen Verbindung variieren als auch die Taktrate von 200 Megahertz bis 1,4 Gigahertz. Dadurch kann ein Entwickler passend zur Anwendung das Optimum aus Kosten und Performance wählen

Zukünftige Komponenten gemäß der Spezifikation 2.0 sind vollkommen abwärtskompatibel zu bisherigen Bausteinen und nutzen gegebenenfalls deren niedrigere Taktfrequenz. Auch bei der Busbreite sorgt ein Protokoll dafür, dass jeder Baustein problemlos mit jedem verbunden werden kann.

Bekannt ist Hypertransport vor allem, weil AMDs Opteron- und Athlon64-CPUs diesen I/O-Bus zum Datenaustausch untereinander und mit der Northbridge nutzen. Aber auch im Netzwerksegment kommt Hypertransport immer mehr in schnellen Routern zum Einsatz.

Neue Rückendeckung für Hypertransport (PC-WELT Online, 11.08.2003)

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