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Wilde Spekulation: Aliens lassen Sonnen- kollektoren um einen fernen Stern kreisen

15.10.2015 | 14:58 Uhr |

Spannende These: Die ungewöhnlich starken Helligkeitsschwankungen um den fast 1500 Lichtjahre entfernten Stern KIC 8462852 könnten durch Sonnenkollektoren verursacht werden, die um den Stern kreisen. Und Aliens haben diese Kollektoren natürlich gebaut.

Das Weltraumteleskop Kepler hat den Stern KIC 8462852 über einen längeren Zeitraum fotografiert. KIC 8462852 ist ein großer und heißer Stern. Er liegt im Sternbild Schwan und ist rund 1481 Lichtjahre von der Erde entfernt.

Als Astronomen jetzt die Bilder und Messdaten von KIC 8462852 ausgewertet haben, entdeckten sie etwas, was sie elektrisiert hat: Starke Helligkeitsschwankungen. Einige Experten halten diesen KIC 8462852 für den mysteriösesten Stern unserer Galaxie.

Was lässt die Helligkeit nur so stark schwanken , teilweise um bis zu 22 Prozent? Die Schwankungen sind sehr unregelmäßig und können deshalb nicht durch einen anderen kleineren Stern verursacht werden; würde ein Exoplanet das Licht unterbrechen, dann würde das typischerweise nur ein Prozent der von KIC 8462852 ausgestrahlten Lichtmenge aufhalten. Vielleicht umkreist eine große Menge an Material und Kometen den Stern und blockiert von Mal zu Mal das Licht? Doch für die Existenz einer solchen um den Stern schwebenden Materialmenge ist KIC 8462852 zu alt. Aus solchem um KIC 8462852 kreisenden Material hätte nämlich die Gravitation des Sterns längst andere Himmelskörper wie Exoplaneten formen müssen. Und so weiter und so fort: Die Astronomen finden für jeden wissenschaftlichen Erklärungsversuch für die starken Helligkeitsschwankungen ein Gegenargument. Bleiben also nur noch… Außerirdische.

Womit wir bei so genannten „Megastrukturen“ wären, die das von dem Stern ausgestrahlte Licht ab und zu verdunkeln würden. Darunter könnte sich der Astronom Jason Thomas Wright, Professor an der Penn State University, viele Sonnenkollektoren vorstellen, die den Stern umkreisen, um dessen Sonnenenergie aufzufangen.

Marshenge: Foto soll Stonehenge auf dem Mars zeigen

Doch Sonnenkollektoren muss ja jemand bauen. Womit wir bei den Außerirdischen als Urheber der Helligkeitsschwankungen angekommen sind. Deshalb richten die Astronomen nun Radioantennen auf KIC 8462852. In der Hoffnung Hinweise auf technische Aktivitäten zu finden. Für das SETI-Projekt für die Suche nach außerirdischen Aktivitäten sei dieser Stern jedenfalls bereits jetzt die Nummer 1.

Sie interessieren sich für mysteriöse Effekte aus dem Weltall? Dann haben wir noch ein paar Tipps für Sie: Pyramiden als Reste eines Völkermordes mit Atombomben auf dem Mars, einen frei schwebenden Riesen-Löffel oder Stonehenge auf dem Mars.

 

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