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Daten werden ineffizient und oft doppelt gespeichert

06.02.2008 | 07:30 Uhr |

In vielen Unternehmen werden Daten unstrukturiert gespeichert. Dieser Wildwuchs macht nicht nur das Wiederauffinden schwierig, sondern ist auch dafür verantwortlich, dass viele Informationen gleich mehrfach abgelegt werden.

Diese überflüssige Datenflut verursacht nicht unerhebliche Kosten und Administrationsaufwand. "In Zeiten von enorm wachsenden Datenmengen ist die gezielte und effiziente Speicherung von Dateien eine wichtige Herausforderung, vor der IT-Administratoren stehen", erläutert Ewald Glöckl, Country Manager Austria bei Netapp, im pressetext-Interview. Netapp unterstützt mit seinen Software- und Storagelösungen Unternehmen, den Aufwand bei Administration sowie Energieverbrauch und damit auch Kosten zu senken, so Glöckl.

Die Thematik der Datenfülle lässt sich am Beispiel virtueller Maschinen einfach veranschaulichen. Laufen auf einem Server 100 Betriebssysteme, so sind identische Systemdaten hundertfach vorhanden und belegen enorm viel Speicherplatz. "Das ist nicht notwendig, denn prinzipiell reicht es auch wenn diese identischen Dateien einmal abgespeichert sind", sagt Glöckl. Die Netapp-Lösung hält daher nicht alle Files verfügbar, sondern eliminiert doppelt vorhandene, um Speicherplatz zu sparen. "Der Sinn von Virtualisierung ist es, die Systeme effizienter zu nutzen, indem sie höher ausgelastet werden. Mit unserer Lösung bringen wir diesen Ansatz auch auf die Storageseite", sagt Glöckl.

Netapp wurde 1992 gegründet und war anfänglich im Bereich der Network-Attached-Storage-Systeme positioniert. Mit der Zeit wurde das Angebot verbreitert und mittlerweile ist das Unternehmen für seine Enterprise-Lösungen bekannt. "Unser Kerngeschäft ist das Datenmanagement und wir kümmern uns um die Informationen, die in einem Unternehmen anfallen und sicher abgespeichert werden müssen. Dabei konzentrieren wir uns jedoch nicht nur auf die Hardware, sondern versuchen auch unsere Software in die Anwendungen zu integrieren, mit denen in einem Unternehmen gearbeitet wird", skizziert Glöckl die Unternehmensphilosophie.

Virtualisierung ist daher auch für den Speicherspezialisten zum großen Thema geworden. Zudem springt der Ansatz allmählich von der Server- auch auf die Clientseite über. Hier sieht der Netapp-Manager ebenfalls ein großes Potenzial für sein Unternehmen. "Gerade auf Festplatten von Unternehmensrechnern sind Daten wie Powerpoint-Präsentationen, Dokumente, E-Mails oder Excel-Tabellen zigfach abgespeichert", so Glöckl. Wird nun das Betriebssystem über eine virtuelle Maschine betrieben und die Anwenderdaten auf einem Storageserver gespeichert, so ergibt sich hier ein enormes Platzsparpotenzial. Mit diesem geht wiederum eine Verringerung beim Energiekonsum und der Kühlleistung einher. Des Weiteren profitieren Unternehmen von einer reduzierten Administration und einem geringeren Kostenaufwand. (pte/mje)

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