Speicher

RAM-Hersteller verlieren 14 Milliarden Dollar durch Tablet-PCs

Dienstag den 29.11.2011 um 17:32 Uhr

von Michael Söldner

Bildergalerie öffnen Die RAM-Produzenten kämpfen mit Absatzschwierigkeiten
© corsair.com
Die Hersteller von RAM-Chips profitieren nicht vom Boom rund um Tablet-PCs und verlieren durch die sinkende PC-Nachfrage Milliarden-Summen.
Die Preise für DRAM -Chips sind in den vergangenen Jahren immer weiter gesunken. Im aktuellen Monat verzeichnete die PC-Branche zusätzlich einen Negativrekord, die Verkäufe von Apples iPad  knackten hingegen die 11-Millionen-Marke. Vielen Herstellern von Speicherchips fehlen damit die Gelder für eine zwingend notwendige Umstellung ihrer Produktpalette auf Bauteile für Smartphones, Tablets oder Server.

Die Gründe dafür seien in der Fehleinschätzung der DRAM-Hersteller zu finden, die fest mit einem weiteren Wachstum der PC-Branche gerechnet hätten. Dies wäre ohne Apples iPad voraussichtlich auch so eingetreten. Doch anstelle des erhofften Anstiegs der PC-Verkäufe um 5,1 Prozent mussten sich die Hersteller mit lediglich 3,2 Prozent zufrieden geben.



In drei der letzten vier Jahre wurden die RAM-Produzenten daher mit einem Verlust konfrontiert. Allein im dritten Quartal 2011 fielen die Preise um 32 Prozent. Branchenkenner rechnen auch weiterhin mit einem starken Preisverfall für DRAM-Speicher. Diese werden zwar in fast jedem PC für die Ablage temporärer Daten genutzt, doch genau diese Abhängigkeit von der Computer-Branche beschert den Herstellern nun große Absatzschwierigkeiten.

Dienstag den 29.11.2011 um 17:32 Uhr

von Michael Söldner

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (2)
  • ohmotzky 10:48 | 30.11.2011

    Diese Rechnung ist Schwachsinn, nicht jeder der sich ein Pad zulegt würde sich stattdessen einen neuen PC bzw. Notebook zulegen.
    Auch die Pad´s brauchen Speicher wer als Hersteller nicht mit der Zeit geht, geht eben mit der Zeit.

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  • deoroller 23:58 | 29.11.2011

    RAM-Hersteller verlieren 14 Milliarden Dollar durch Tablet-PCs

    Bezahlbare 8GB RAM Module könnten für Wachstum sorgen.
    Windows 7 Home Premium benutzt aber selbst nur 16GB.
    Früher gab es auf den Mainboards Tag-RAM für L2-Cache.
    Man könnte da auch RAM fest verbauen, der vom Betriebssystem automatisch für Auslagerungsdatei, temporäre Daten usw. benutzt wird.
    Bis jetzt wird da die langsame Festplatte benutzt oder eine SSD belastet.
    RAM-Disks sind nicht jedermanns Sache, da man sie selbst einrichten muss.

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