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Aero Glass wird bei Windows 7 genügsamer

30.10.2008 | 11:36 Uhr |

Die Aero Glass-Oberfläche von Windows 7 soll deutlich weniger Arbeitsspeicher belegen als das Aero von Windows Vista. Das verriet Microsoft jetzt auf der PDC.

Anantha Kancherla von Microsoft führte den Desktop Windows Manager auf der PDC im Einsatz vor. Der Desktop Window Manager (DWM) sorgt unter Vista und - in seiner weiter entwickelten Form auch unter Windows 7 - für den Desktop-Aufbau und die Funktion des Desktops. Er steuert somit auch die Aero Glass-Funktion von Vista und Windows 7. Der DWM ist zwar nicht in der Windows Vista Starter-Edition enthalten, wohl aber in Windows Vista Home Basic. Bei Letzterer sind aber einige Features im DWM abgeschaltet, die für Aero Glass benötigt werden.

Bei Windows 7 nutzt der DWM die Direct3D 10.1-API. Er soll damit mehr aus der vorhandenen GPU-Leistung eines Rechners rausholen können. Vor allem aber: Microsoft will bei Windows 7 den Grafikspeicherverbrauch des DWM deutlich reduziert haben. Demnach soll der DWM bei Windows 7 bis zu 50 Prozent für jedes gerenderte Windows-Fenster weniger benötigen, wie Microsoft-Kenner Long Zheng in seinem Webblog schreibt . Damit sollte Windows 7 den Aero Glass-Effekt auch bei schwächeren Grafikkarten beziehungsweise integrierten Grafiklösungen problemlos ermöglichen. Außerdem passt diese Informationen gut zu Microsofts Versprechen, dass Windows 7 besser mit den hardwaremäßig schwächer ausgestatteten Netbooks zurecht kommt als Windows Vista .

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