35744

NetApp brint Appliance fürs Caching

12.06.2008 | 13:30 Uhr |

Seine FlexCache-Technologie für die Beschleunigung von Storage-Prozessen hat der US-Hersteller NetApp erstmals in Hardware gegossen. Die Appliance soll für mehr Leistung im Rechenzentrum sorgen.

NetApp nimmt für sich in Anspruch, der erste große Speicherhersteller zu sein, der eine solche Appliance auf den Markt bringt. Das Gerät wurde im Rahmen der Vorstellung einer Reihe von Produktneuheiten angekündigt, darunter auch Erweiterungen der Netapp-FAS-Storage-Linie um die FAS3100- und V3100-Serien. Mit der Appliance bietet NetApp auf Basis seiner FlexCache-Technologie neue Möglichkeiten der Performance-Beschleunigung im zentralen Rechenzentrum und für entfernte Standorte. Die Produktlinie umfasst die drei Modelle SA200, SA300 und SA600.

Weiterhin gibt es ein neues Performance-Acceleration-Modul. Hierbei handelt es sich um einen intelligenten Lese-Cache für die kosteneffektive Performance-Optimierung von Storage-Plattformen, wie NetApp angibt. Eines oder mehrere dieser Module können über PCI-Express-Einschübe in einen Storage-Controller eingebaut werden und sollen für mehr Durchsatz und niedrigere Latenz sorgen. Leseintensive Random-Access-Lasten wie File-Services sollen so beschleunigt werden. Kunden können damit nach Meinung von NetApp die I/O-Performance ohne zusätzliche Plattenlaufwerke erhöhen. Zudem verbrauche das Modul 95 Prozent weniger Strom als ein FC-Disk-Shelf.

Bei den neuen FAS-Systemen hebt Netapp vor allem auf der I/O-Performance ab. Die FAS3100-Serie soll eine höhere Skalierbarkeit und mehr Performance als vergleichbare Midrange-Systeme bieten. Für die FAS3170 seien bereits zwei Benchmarks veröffentlicht worden: Mit einem SPEC_SFS97-Wert von 137.306 IOPS bei 0,94 ms Reaktionszeit bestehe jetzt ein neuer anerkannter Performance-Benchmark für File-Service-Storage. Bei Transaktions-basierten (OLTP) Lasten veröffentlicht Netapp für die FAS3170 einen Wert von 60.515 SPC-1 IOPS.

Eine weitere Neuheit betrifft den Support: Der direkt im Netapp-Storage integrierte „NetApp Remote Support Agent“ erfasst die für Diagnosen notwendigen Daten. Der Agent öffne jetzt Support-Tickets proaktiv, so dass NetApp-Supporttechniker Remote-Zugriff auf Log-Files haben und Probleme schneller erkennen und beheben könnten.

Alle neuen Produkte sollen ab sofort verfügbar sein. Preise nennt NetApp auf Anfrage. ( speicherguide.de /cvi)

0 Kommentare zu diesem Artikel
35744