Spec Ops: The Line

Ego-Shooter gewinnt Deutschen Entwicklerpreis 2012

Donnerstag den 13.12.2012 um 16:53 Uhr

von Benjamin Schischka

Spec Ops: The Line
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Der Anti-Kriegs-Shooter "Spec Ops: The Line" räumt gleich sechs Trophäen ab: Darunter "Beste Grafik" und "Bestes deutsches Spiel".
Gestern wurde in Düsseldorf der Deutsche Entwicklerpreis 2012 während eines Banketts mit 400 Gästen verliehen. Voraussetzung für den Preis ist, wie der Name schon verrät, dass das Spiel aus Deutschland kommen muss. Am meisten Preise heimste der Anti-Kriegs-Shooter "Spec Ops: The Line" ein. Das Spiel der Berliner Entwickler Yager Studio Development erhielt sechs Trophäen, nämlich: "Bestes deutsches Spiel", "Bestes Actionspiel", "Beste Grafik", "Beste Story", "Bestes Konsolenspiel" und "Bestes Studio".

Darum geht es in "Spec Ops: The Line": Adams, Lugo und der Spieler in der Haut von Walker sind drei Soldaten mit einem Auftrag im zerstörten Dubai. Ihr Ziel: Irgendwo in der vom Sand halb verschlungenen Wüstenstadt lagert die 33ste unter Konrad. Auf dem Weg dorthin aber lauern Rebellen, Terror und Wahnsinn. "The Line" beginnt wie ein normaler Ego-Shooter, zieht die "Helden" aber unaufhaltsam in einen Sog aus Gewalt und Verzweiflung. Am Ende hat der Spieler schließlich eine schwere Entscheidung zu fällen. Nicht zufällig erinnert das Spiel immer wieder an den Anti-Kriegs-Film "Apocalypse Now".

In der Kategorie "Bestes Familienspiel" gewann das Adventure "Chaos auf Deponia" von Daedalic Entertainment. "Bestes Jugendspiel" und "Bestes Adventure" gingen ebenfalls an Deponia. "Anno 2070" erhielt "Bestes Strategiespiel" und "Bestes Game Design".

Jury-Kategorien:

Donnerstag den 13.12.2012 um 16:53 Uhr

von Benjamin Schischka

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