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Sparkassen-Handy: Planung ja, Verkaufsecke nein

28.08.2007 | 15:23 Uhr |

In naher Zukunft können Sparkassenkunden ihre Handy-Verträge und Onlinebanking womöglich direkt über die Finanzinstitute abwickeln.

Die deutschen Sparkassen wollen in naher Zukunft mit eigenen Tarifen ins Mobilfunkgeschäft einsteigen. Im Fokus der Angebote soll vor allem das Onlinebanking per Handy stehen. Vereinfachte Bedienung der bestehenden Web-Angebote sowie günstige Datentarife sollen Sparkassenkunden für das mobile Angebot begeistern. Den Banken schwebt beispielsweise vor, dass Kunden per Knopfdruck ihren Kontostand einsehen oder Überweisung mobil vom Handy aus erledigen können.

Entgegen Presseberichten planen die Banken aber keine Verkaufsecken in ihren Filialen. Auch sei eine entsprechende Vereinbarung mit Vodafone und dem Provider Ensercom nicht unterzeichnet worden. Vielmehr erstelle der hauseigene Dienstleister Star Finanz derzeit Angebote für einzelne Sparkassen. Der Vertrieb von Handys und Verträgen müsse nicht zwingend über Filialen erfolgen, sondern könne auch per Internet abgewickelt werden. Zudem ist die Teilnahme an dem Programm keinesfalls für alle Filialen verpflichtend. Einige Banken, wie die Sparkassen Dachau und Köln-Bonn bieten bereits derartiges Mobile-Banking an. Die entsprechenden Kooperationen mit Mobilfunkanbietern wolle man weiter ausbauen, erklärte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband.

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