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September-Überraschung von Apple?

12.08.2008 | 13:13 Uhr |

Die Spannung steigt: Wird Apple wie in den vergangenen drei Jahren im September neue iPods und MacBooks präsentieren? Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster rechnet fest damit.

In einem aktuellen Bericht , erklärt Munster, er rechne damit, dass Apple im September mit neuen iPods und MacBooks aufwarte. Ganz ohne Grundlage sind die Spekulationen nicht. Bei der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse deutete Apple-Finanzvorstand Peter Oppenheimer an, das Unternehmen werden im laufenden Quartal neue Produkte vorstellen.

Munster glaubt, dass Apple die Speicherkapazität des iPod Shuffle erhöhen wird. Erst im Februar war ein Modell auf den Markt gekommen, das mit 2 Gigabyte doppelt so viel Speicher hat wie der Vorgänger. Auch ein neues Design für den iPod Touch hält Munster für möglich. Dass Apple die iPod-Serie radikal erneuert, bezweifelt er allerdings.

Ein Apple-Event im Herbst mit Hauptaugenmerk auf den erfolgreichen Player wäre nichts Neues. In den letzten drei Jahren hatte das Unternehmen jeweils im September neue iPods vorgestellt und damit das Weihnachtsgeschäft angekurbelt. 2005 gab es zum Beispiel den iPod Nano. Im darauffolgenden Jahr wurden überarbeitete Versionen des Shuffle, des Nano und der videofähigen iPods der Öffentlichkeit präsentiert. 2007 folgte dann die dritte Generation der iPod-Nano-Player. Weitere September-Überraschungen in den vergangenen Jahren waren außerdem Partnerschaften mit Motorola, Automobilherstellern, der NFL und Starbucks.

Die Gerüchte über neue Notebooks kamen ursprünglich durch die Markteinführung von Intels jüngster Notebook-Plattform Centrino 2 auf. Das führte zwangsläufig zu Überlegungen, welche Prozessoren wohl neue Mac-Laptops antreiben würden. Apple hatte sowohl seine MacBook- als auch seine MacBook-Pro-Serie Ende Februar mit Core-2-Duo-CPUs (Codename Penryn) aufgerüstet.

Munster glaubt, dass es bei den MacBooks erst im nächsten Jahr bedeutende Veränderungen geben wird. Die Laptops erfreuen sich vor allem bei Schülern und Studenten größter Beliebtheit. Deshalb frischt Apple die Rechner meist im Frühling oder Winter auf, wenn sich dieser Kundenkreis fürs Semester neu eindeckt.

In seinem Bericht spekuliert Munster über ein MacBook mit Trackpad aus Glas zur Multi-Touch-Bedienung, dass seiner Ansicht nach aber nicht vor 2010 auf den Markt kommen wird. Auch ein MacBook mit komplett berührungsempfindlichem Bildschirm sei in Arbeit, vor den nächsten zwei bis drei Jahren sei damit aber nicht zu rechnen.

Die Multi-Touch-Technik, die Apple bereits im iPhone und dem iPod touch einsetzt, unterscheide Apple-Produkte grundlegend von denen der Konkurrenz, so Munster. Dem Unternehmen sei deshalb sehr daran gelegen, diesen Vorteil weiter auszubauen.

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