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Spammer nutzten Muttertags E-Cards

14.05.2006 | 15:33 Uhr |

Dieses Wochenende werden tausende E-Cards anlässlich des Muttertages verschickt. Doch sollte man sich auf vertrauenswürdige Anbieter beschränken, sonst könnte man schnell zum Opfer dutzender Spam-Mails werden.

Nach Weihnachen und Valentinstag ist der Muttertag der meistgenutzte Termin, um elektronische Grußkarten zu versenden. Experten warnen jedoch, sich hier auf unseriöse Anbieter zu verlassen. Denn viele der kostenlosen Grußkartenversender hängen der frohen Botschaft unerwünschte Datenpakete an. Dies könnten z.B. Adware, Spyware oder gar Viren sein.

Adware spioniert dabei das eigene Surfverhalten aus und zeigt in regelmäßigen Abständen vermeintlich nützliche Werbe-Popups an. Spyware sammelt ebenfalls alle Informationen der angesurften Webseiten und übermittelt diese zu statistischen Zwecken unbemerkt an Dritte. Laut Analysten handelt es sich mittlerweile bei knapp 70 Prozent der täglich versendeten E-Mails um Spam.

Um die gefährlichen E-Card Anbieter links liegen zu lassen, kann man beispielsweise auf die Hilfe des SiteAdvisor von McAfee zurückgreifen. Dieser versieht Websites unterschiedlicher Bereiche mit einer Wertung. Grundlage dafür sind automatisch ablaufende Routinen, mit denen mittlerweile 2,5 Millionen Websites, Downloads und Registrierungs-Formulare getestet wurden. Jede Anfrage wird hierbei mit einer einmaligen E-Mail Adresse ausgeführt, so dass man schnell feststellen kann, welche Firmen es mit der Weitergabe der Mailadresse nicht so genau nehmen. Das Plugin von SiteAdvisor unterstützt derzeit Microsofts Internet Explorer und Firefox und kann kostenlos herunter geladen werden. Leider beschränken sich die Tests der McAfee Software nur auf die Mailadressen der User, die sich auf der jeweiligen Website registrieren. Ob die Adressaten der Grußkarten zukünftig Spam-Mails erhalten, lässt sich damit leider nicht ausschließen.

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