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Spam-Versender: Das dreckige Dutzend

06.11.2006 | 13:21 Uhr |

Die Antiviren-Spezialisten von Sophos haben die Top 12 derjenigen Länder vorgestellt, aus denen die meisten Spam-Mails versendet werden. Platz 1 haben nach wie vor die USA inne.

Sophos hat erneut eine Topliste derjenigen Länder erstellt, aus denen die meisten Spam-Mails versendet werden. Dabei wurde der Zeitraum zwischen Juli und September 2006 berücksichtigt. Die zweifelhafte Top 12 stellt sich demnach folgendermaßen dar:

1.

USA

21,6%

2.

China (inkl. Hongkong)

13,4%

3.

Frankreich

6,3%

3.

Südkorea

6,3%

5.

Spanien

5,8%

6.

Polen

4,8%

7.

Brasilien

4,7%

8.

Italien

4,3%

9.

Deutschland

3,0%

10.

Taiwan

2,0%

12.

Israel (Neueinsteiger)

1.8%

13.

Japan

1,7%

Sonstige

24,3%

Im Vergleich zum zweiten Quartal 2006 konnten China, Frankreich und Südkorea ihren Anteil am Versand von Spam-Mails verringern. So ging Chinas Anteil beispielsweise um 6,6 Prozent zurück.

Auch auf die von den Versendern verwendeten Techniken gehen die Antivirenspezialisten ein. So werde heutzutage der größte Teil der Mails über Zombie-PCs verschickt. Dabei machen sich die Urheber verschiedene Malware zunutze, um die Kontrolle über Rechner von Firmen oder Privatanwendern zu erlangen. Über diese werden dann die lästigen Mails versendet. Als Beispiel führt Sophos die Würmer der Stratio-Familie an, von dem es mittlerweile hunderte Varianten gibt und der laut Sophos dazu beigetragen hat, das weltweite Spam-Aufkommen im vergangenen Monat deutlich zu erhöhen.

Der Anteil der Spam-Mails aus Deutschland ist laut Sophos im Vergleich zum Vorquartal um 0,5 Prozent gestiegen. Aus Österreich und der Schweiz kommen hingegen nur sehr wenige Werbemails, der Anteil dieser Länder liegt bei 0,2 Prozent (Platz 39) respektive 0,3 Prozent (Platz 35).

Im Vergleich der einzelnen Kontinente hinsichtlich des Spam-Versands zwischen Juli und September 2006 ergibt sich folgendes Bild:

1.

Asien

34,1%

2.

Europa

31,9%

3.

Nordamerika

24,2%

4.

Südamerika

8,3%

5.

Afrika

1,0%

6.

Australien und Südpazifik

0,5%

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