Spam King
Facebook-Spammer stellt sich den Behörden
Sanford Wallace schickte über 27 Millionen Spam-Mails an Facebook-Mitglieder. Heute stellte sich der „Spam King“ den US-Behörden.
Die wochenlange Jagd auf den US-Amerikaner Sanford Wallace hat heute ein Ende gefunden. Der so genannte „Spam King“ stellte sich dem FBI und wurde kurz darauf gegen eine Kaution in Höhe von 100.000 US-Dollar (rund 70.582 Euro) wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Strafverfolgungsbehörden werfen Wallace vor, ein Programm entwickelt zu haben, das die Spam-Filter des sozialen Netzwerks Facebook umgeht. Auf diese Weise konnte der Beschuldigte angeblich mehr als 27 Millionen Spam-Nachrichten versenden, die Nutzer dazu bringen sollten, ihre Account-Daten preiszugeben. Wallace drohen nun bis zu zehn Jahre Gefängnis. Der „Spam King“ weist jegliche Schuld von sich.
Die Strafverfolgungsbehörden werfen Wallace vor, ein Programm entwickelt zu haben, das die Spam-Filter des sozialen Netzwerks Facebook umgeht. Auf diese Weise konnte der Beschuldigte angeblich mehr als 27 Millionen Spam-Nachrichten versenden, die Nutzer dazu bringen sollten, ihre Account-Daten preiszugeben. Wallace drohen nun bis zu zehn Jahre Gefängnis. Der „Spam King“ weist jegliche Schuld von sich.
Wallace hat sein Programm der Anklage zufolge dazu benutzt, Nachrichten an die Pinnwände von Facebook-Mitgliedern zu schreiben. Die Mitteilungen waren so getarnt, dass die Betroffenen annahmen, die Nachricht stamme von einem ihrer Freunde. Mit einem Klick wurden die Nutzer auf eine Webseite geleitet, die ihre Nutzer-Daten einsammeln sollte. Dieser Trick dürfte Wallace ein beträchtliches Vermögen eingebracht haben.
Den Behörden zufolge, waren von November 2008 bis März 2009 über 500.000 Facebook-Mitglieder betroffen. Kurz darauf verklagte Facebook den „Spam King“ und untersagte ihm weitere Besuche im Social Network. Über diese Anordnung soll sich Wallace jedoch wiederholt hinweggesetzt haben.
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Wirklich interessant wird es aber erst unter „Benutzerdefiniert“: Hier schließen Sie Einzelne aus oder gestatten nur bestimmten Freunden den Lesezugriff. Wer will, legt die Einstellung gleich als Standardeinstellung fest.
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