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Alligator lebt in Google-Rechenzentrum

15.11.2012 | 16:34 Uhr |

Im Regenwasser-Becken zur Server-Kühlung im Google-Rechenzentrum in South Carolina hat sich ein Alligator niedergelassen. Angelockt haben ihn wohl die Fische, die Algen auffressen sollen.

Dass bei Google ein Stormtrooper die Server bewacht , darf man getrost dem Humor des Webgiganten zuschreiben. Der Alligator, der in einem Rechenzentrum Googles in South Carolina lebt, war aber wohl nicht geplant. In einem Interview mit der Zeitung „The Post and Courier“ hat Googles Senior Director of Data Center Construction and Operations, Joe Kava, von einem ungewöhnlichen Bewohner des Rechenzentrums zwischen Goose Creek und Moncks Corner in South Carolina berichtet.
 
Das betroffene Rechenzentrum sei das einzige von Google, in dem man mit Regenwasserbecken zur Kühlung der Server experimentiere. Wenn es funktioniert, wolle man bei Google auch anderswo auf die vergleichsweise umweltschonende Kühlmethode setzen, so Kava. Das Problem solcher Regenwasser-Anlagen sei jedoch der starke Algenbewuchs. Also habe man Fische in das Becken gesetzt, die die Algen fressen. Doch damit ist noch nicht das Ende der Nahrungskette erreicht, schreibt „The Post and Courier“.
 
„Wir haben jetzt einen 1,20 Meter langen Alligator, der das Becken als seine neue Heimat erwählt hat“, soll Kava sichtlich amüsiert im Interview zu Protokoll gegeben haben. Befragte Profis von der Regierung sollen den Hinweis gegeben haben, dass man den Alligator umsiedeln müsse, wenn er 1,80 Meter lang geworden ist.
 
Anschließend erläutert Kava noch, dass man ein weiteres Rechenzentrum neben dem bestehenden bauen wolle. Auch dieses soll – wie das erste – rund 600 Millionen US-Dollar kosten. Gegen Ende des Jahres soll die Baustelle eröffnet werden, ein Großteil der Arbeiten erfolge aber erst nächstes Jahr. Wohin der Alligator gebracht werden soll, wird nicht erwähnt.

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