Der Source-Code enthält einige brisante Details. Darunter auch die Informationen darüber, wie ein Wurm in die Lage versetzt wird, sich mittels Kazaa und Internet so rasant zu verbreiten, wie geschehen. Außerdem finden sich im Code auch die leistungsfähige SMTP-Engine, der Ausbreitungs-Algorithmus und die Routinen, die für das Auslesen von Mail-Adressen von der Festplatte des infizierten Rechners zuständig sind.
Joe Stewart, Sicherheitsexperte bei LURHQ, zeigt sich besorgt darüber, dass der Quellcode, der nur vom Programmierer des Original-MyDoom-Wurms stammen kann, an die Öffentlichkeit geraten ist. Die Frage sei jetzt, "wer wird in nehmen und was wird er daraus machen. Ich glaube uns erwarten Copycats", so Stewart.
Die diversen Hersteller von Antiviren-Software, wie beispielsweise F-Secure, Kaspersky, McAfee, Sophos und Symantec, warnen bereits vor MyDoom.C (Doomjiuce) und habe ihre Virendefinitionen aktualisiert.
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