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Sonys neue Digitalkamera - ein Schritt ins Profilager

08.09.2005 | 12:16 Uhr |

Sony zielt mit seinen neuen Digitalkameras ganz klar ins (Semi-)Profilager.

Es scheint, als würde Hersteller Sony mit seinen neuen Kameras immer stärker ins (Semi-)Profisegment abzielen. Waren die Cybershot-Modelle bislang in erster Linie designorientiert - wobei auch das Innenleben beziehungsweise die Bildqualität meist überzeugte -, war doch auch schon die H1 ( hier unser Testbericht ) ein eindeutiger Schritt in Richtung "Mehr Technik statt Design".

Mit der R1 geht Sony nun einen weiteren Schritt ins "ernsthafte" Fotosegment. Denn der Hersteller sieht die Kamera als Alternative zu digitalen Spiegelreflex-Modellen, ohne jedoch die Last der Wechselobjektive mit sich zu bringen: Die R1 ist nämlich mit einem CMOS-Sensor ausgestattet, der bis zu 10,3 Megapixel liefern soll. Das Carl-Zeiss-Objektiv ermöglicht ein optisches 5fach-Zoom sowie eine Brennweite von 24 bis 120 Millimetern - demnach ein echtes Weitwinkel-Objektiv. Optional sind Objektiv-Konverter erhältlich.

Ein 2-Zoll-Display, drei mögliche Farbräume, Blenden- und Zeitautomatik, hohe Lichtempfindlichkeit bis ISO 3200, diverse Weißabgleichsmodi und Messbereiche für die Fokussierung sowie eine spezielle Technik zur Rauschreduzierung komplettieren die Ausstattung der Kamera. Die Bilder lassen sich entweder als JPG oder im hauseignen RAW-Format abspeichern. Als Medien dienen Memory Sticks (Pro) oder Compact-Flash-Karten beziehungsweise Microdrives.

Die Kamera ist Pictbridge-fähig und lässt sich per USB 2.0 am PC anschließen. Sie soll ab November 2005 für etwa 950 Euro erhältlich sein.

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