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Sony stellt PSP-Produktion ein

03.06.2014 | 19:08 Uhr |

Nach zehn Jahren stellt Sony die Produktion der PlayStation Portable ein. Mobile Spieler sollen künftig zur PlayStation Vita greifen, die eng mit der PS4 verzahnt ist.

Sony hat heute angekündigt, die Produktion der PlayStation Portable zum Jahresende einstellen zu wollen. Die PSP ist seit nunmehr zehn Jahren erhältlich und beeindruckte zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung mit einem schicken Design und einem tollen Display.

In Nordamerika werden seit Januar keine PSPs mehr ausgeliefert, in Japan endet die Versorgung in diesem Monat. Europa dürfte wenig später folgen. Weltweit wurden nach Angaben von Sony 76 Millionen PSP-Mobilkonsolen verkauft. Die letzten offiziellen Zahlen sind jedoch schon fast zwei Jahre alt, entsprechend dürfte die finale Menge an verkauften Geräten noch etwas höher ausfallen.

Im Jahr 2009 veröffentlichte Sony mit der PSP Go eine verbesserte Version der Anfang 2005 erschienenen Hardware. Dieser fehlte das UMD-Laufwerk, Spiele sollten exklusiv als Download auf die Konsole gelangen. Der Handel boykottierte diese Plattform aber teilweise, so dass sie nach nur zwei Jahren wieder vom Markt verschwand.

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